Amberg
Poetry-Slam
Erster AZ-Poetry-Slam im Amberger Rockdomizil
Amberg. (wru) Am Freitag, 30. Mai, fand der erste AZ-Poetry-Slam im Rockdomizil in Amberg statt. Sechs Teilnehmer schmetterten ihre Texte ins Publikum - die Newcomerband Foundation aus Amberg rundete den unterhaltsamen Abend ab.
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Diese Interaktion zwischen Künstler und Publikum ist ein Markenzeichen der sogenannten Poetry-Slams. Am Freitag, 30. Mai, kämpften sechs Wortakrobaten im Amberger Rockdomizil um den Titel des besten "Poetry-Slamers".
Die Teilnehmer hätten unterschiedlicher nicht sein können: Die 12 Jahre alte Laura Weinhold überraschte mit einer unterhaltsamen Kurzgeschichte mit dem Thema Trennung. Das die Liebe zu einer Schildkröte größer als die zu einer Frau sein kann, bewieß der erfahrene Bühnenpoet Wolfgang Tischer. Der mysteriöse, aber nichtsdestotrotz äußerst attraktive Slamer namens "Vanillebär" fesselte das Publikum mit Zeilen über vergewaltigten Frieden, einsamen Nächten und schizophrenen Selbstgesprächen. Tobias Stöcklmeier, einer von zwei spontanen Slamern, regte mit einer Akustikgitarre bewaffnet zum Nachdenken und Schmunzeln an.
Die Gewinner des Abends waren Wolfgang Tischer (Bamberg), Laura Weinhold (Pressath), "Vanillebär" (Amberg) und Tobias Stöcklmeier (Amberg).
Nach den Slamern heizte die Alternative-Rockband Foundation aus Amberg den Anwesenden noch ordentlich ein. Ihre selbstgeschriebenen Rocknummern gehen gut ins Ohr und ins Bein und beweisen, das Foundation dem New-Comer-Status schon längst entwachsen sind.
Obwohl das optimale Wetter wenig Besucher ins Rockdomizil lockte, waren sich alle Anwesenden einig: Poetry-Slams müssen weiterhin Einzug in Amberg halten. Mehr dazu in den kommenden Wochen auf diesen Seiten.
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