Kontakt mit der ersten Glühlampe
Im "Lukashof" hat E.ON Bayern ein interessantes Strommuseum eingerichtet
Der Lukas-Hof stammt aus dem Jahr 1513. Die Bäume für diesen Bauernhof wurden bereits drei Jahre vorher gefällt. Das muss man sich mal vorstellen. 1510, da wurde vor acht Jahren gerade mal Amerika "entdeckt"! Unsere Museumsführerin hat berichtet, dass es beim Wiederaufbau des Hofes besonders schwierig war, Handwerker zu finden, die das alte Mauerwerk wieder in der originalen Art und Weise aufmauern konnten."Sepp Weiß" der Letzte
Der letzte Bewohner des Hofes war Sepp Weiß, der über 90 Jahre auf diesem Hof gelebt hat. Ohne Strom! Nur mit einem "Plumpsklo". Und dieser Sepp Weiß hat an dem Hof nichts verändert! Wenn man dieses Anwesen betritt, ist es wirklich wie ein Schritt in eine längst vergangene Zeit.
Für jeden der Höfe im Museumsdorf konnten Sponsoren gefunden werden, die den aufwändigen Ab- und Wiederaufbau finanziert haben. Für den "Lukas-Hof" war es das Stromversorgungsunternehmen E.ON Bayern AG, das investiert hat.
Im 1. Stock des Anwesens hat E.ON Bayern Ende Mai 2007 ein Strommuseum eingerichtet, das unter dem Titel "Von der ersten Glühlampe bis zu den kultigen Elektrogeräten der 70er Jahre" - Die Geschichte der elektrischen Energie erlebbar machen!" die Geschichte des Stroms erzählt.
Riesige Radios
Elektrische Geräte, die einige von uns vom Dachboden der Großeltern noch kennen, werden hier in originalen Kulissen ausgestellt. Es ist schon beeindruckend, wenn man etwa die riesigen Radiogeräte sieht, die großen, unhandlichen Küchengeräte oder die Art und Weise, wie früher die Stromkabel von Haus zu Haus verlegt waren.
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