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Von (dob)  |  20.11.2007  | Netzcode: 1176480
Vohenstrauß

Nicht zuhause nachmachen!

Schüler dürfen im Unterricht Bücher auseinandernehmen

Für Zweitklässler ist es gar nicht so einfach,
Für Zweitklässler ist es gar nicht so einfach, ein Buch zu "zerlegen". Buchhändler Martin Stangl aus Weiden (im Bild links) erlaubte das ausnahmsweise. Bild: dob
Besuch aus Weiden hatten jüngst die Buben und Mädchen an der Grundschule Vohenstrauß: Buchhändler Martin Stangl klärte sie unter dem Titel "Von der Idee zum Buch" über den Herstellungsprozess eines Buches auf.

Obwohl sie es täglich in Händen halten, ist vielen Kindern die Entstehung eines Buches weitgehend unbekannt. Dass für die Herstellung Papier benötigt wird, ist ja noch offensichtlich, aber welche Materialien benötigt man darüber hinaus?

Neben den Buchseiten, die zusammen den sogenannten Buchblock und den eigentlichen Inhalt bilden, brauche ein Buch den Einband, der ihm die nötige Stabilität gebe, informierte Stangl anhand mitgebrachter Lektüren, die die Schüler sogar in Einzelteile zerlegen konnten. "Das dürft ihr aber nur mit meinen Büchern machen", warnte Stangl. Außerdem erfuhren die Mädchen und Buben, dass Bücher früher in Fässern transportiert wurden.

Buchpresse unerlässlich



Da sich Papier und auch Pappe in Verbindung mit Feuchtigkeit zu wellen beginnen, sei der Einsatz einer Buchpresse unverzichtbar. In mehreren Pressvorgängen werde das Papier oder die Pappe in Form gebracht.

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