Doch, es gibt ihn
Treffpunkt: Wertstoffinsel
Dass die soziale Komponente der Müllentsorgung nicht unterschätzt werden darf, beweist auch eine Kontaktanzeige, die dieser Tage unter "Wiedersehen" erschienen ist. Ein Herr sucht da eine junge Frau, "die mich am Freitag, 2. Juni, in der Mooslohstraße (Anm. d. Red.: dort befindet sich ein Containerstandplatz für Altglas und Altpapier) um ca. 10.15 Uhr fragte, wo sie ihre Kartonagen entsorgen kann. Ich würde sie gerne wiedersehen." Amors Pfeil trifft wirklich überall.
Nachgefragt
Schwieriger Start für Stadler Rail
Am ersten Großauftrag wird seit Jahresbeginn gewerkelt. 69 Waggons modernisiert Stadler Weiden (ehemals PFA) für die DB Regio. Die Zahl der Mitarbeiter ist von zehn auf inzwischen 72 hochgefahren. Derzeit werden drei weitere Stellen besetzt.
Doch dieser einzige Auftrag kann Stadler Weiden nur bis April 2007 auslasten. Die dringend nötigen Neubau-Aufträge bleiben aus. Mit weitreichenden Konsequenzen: Das schweizerische Unternehmen verlängerte lediglich den Mietvertrag bis Ende 2007. Ursprünglich wollte Stadler zur Jahresmitte 2006 die PFA-Fabrik von Insolvenzverwalter Dr. Werner Pöhlmann erwerben.
Zugleich betont Dipl.-Kaufmann Thomas Clasen, im Gesamtunternehmen zuständig für Stadler Weiden, dass nun die ganze Hoffnung auf "Aufträgen" aus Bayern ruhen. Das Verkehrsministerium bestellte Ende Mai die DB-Regio Bayern zum Betreiber des Augsburger E-Netzes. Das Diesel-Netz teilen sich DB-Region und die Connex-Regiobahn. "Unser Flirt wäre hervorragend geeignet. Jetzt hoffen wir, mit Lieferungen für die Betreiber zum Zuge zu kommen", unterstreicht Clasen, der zudem darauf verweist, dass sich Stadler Weiden "allein aus Aufträgen aus Süddeutschland" am Leben erhalten muss. "Die nächste große Ausschreibung ist Würzburg." (wd)
Zitate
"Das ist wie beim Kochen: Ob man für drei oder fünf kocht - eine Schüssel braucht's."
Kathrin Strobel, eine der drei Bräute der Strobel-Dreifachhochzeit.
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