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Christian Vogl

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Freier Mitarbeiter für Rezensionen und Filmkritiken, v.a. in unserer "netzhaut".

Weitere Artikel der Autor/in

Regensburg

Jagdszenen aus der Arbeitswelt

"Die kleine Macht" aufgeführt im Rahmen des Regensburger Gassenfests am 4. Juli 2008

Das Regensburger ueTheater überzeugt mit engagiertem Laienschauspiel zum Thema Arbeitssucht und Mobbing. mehr...

Schweinchen Schöns Reise ins Ich

Mark Palansky inszeniert einen weiblichen Selbstfindungsweg als Märchen in der Gegenwart. Zu halbherzig und zu naiv.

Penelope. USA 2006. Regie: Marc Palansky. Buch: Leslie Caveny. Kamera: Michel Amathieu. Schnitt: Jon Gregory. Mit Christina Ricci, James McAvoy, Catherine O'Hara, Reese Witherspoon mehr...

Nochmal genauso (wenig) lustig

Funny Games U.S. (USA 2007) Buch und Regie: Michael Haneke. Kamera: Darius Khondji. Schnitt: Monika Willi. Mit Naomi Watts, Tim Roth, Michael Pitt, Brady Corbet

Michael Hanekes inszeniert den "Funny Games"-Wein in U.S.-amerikanischen Schläuchen, mit wenig Gewinn und wenig Verlust in den Details. Und verliert an den Kinokassen. mehr...

Hut aufbehalten, Herr Stüdemann!

Die Kontra-Kritik zu "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels"

Der Film bordet über vor verschenkter Erzähllust und verpufftem Erinnerungspotential, auch schon vor dem Alien-Showdown. mehr...

"Ein Film, der anders ist als sein Ruf."

Frieda Grafes Filmnotizen bilden ein feuilletonistisches Nachschlagewerk jenseits der heute gängigen Drei-Sterne-Wertungen

Band elf der "Ausgewählten Schriften in Einzelbänden" von Frieda Grafe, herausgegeben von ihrem Mann Enno Patalas, versammelt die für die Münchner "Süddeutsche Zeitung" von 1970 bis 1986 notierten "Filmtips". mehr...

Film ist kein schneller Fotoroman

Joachim Triers Langfilmdebüt "Auf Anfang" ist witzig, aber nichts weiter

"Ein Film über das Lebensgefühl der Twenty-Something-Generation, so wie einst Francois Truffauts 'Jules & Jim'" - so hoch legt der deutsche Verleih die Latte für Joachim Triers ersten Langfilm. Zu hoch. mehr...

Regensburg

Märchenstaub

Filmmatinée mit zwei Arbeiten des mit dem Studenten-Oscar prämierten Nachwuchsregisseurs Toke Hebbeln

Fest etabliert hat sich bei der Regensburger Kurzfilmwoche eine dem Hauptsponsor, der BMW AG Regensburg gewidmete Sonntagsmatinée. Dieses Jahr wurde in diesem "Programm des Geldgebers", passend, ein mit (Preis-)Geldern überhäufter, weil auf technisch sehr hohem Niveau arbeitender junger Regisseur mit zwei Filmen vorgestellt: Toke Constantin Hebbeln, Jahrgang 1978 und frischgebackener Absolvent des Studiengangs "Regie/Szenischer Film" an der Filmakademie Baden-Württemberg. mehr...

Regensburg

Alexander Haßkerl: Heißer Kaffee

Deutschland 2006, DV, Farbe, 6 min.

Erster Film des Eröffnungsprogramms und mit ihm der 14. Regensburger Kurzfilmwoche war eine bayerische Produktion aus dem Regionalfenster: Heißer Kaffee des Steinachers Alexander Haßkerl mehr...

Regensburg

Jonathan Hodgson: The Man With The Beautiful Eyes

Großbritannien 1999, Beta SP, Farbe, 6 min, OF

Der siebte und letzte Film im Eröffnungsprogramm der 14. Regensburger Kurzfilmwoche war der einzige Animationsfilm: "The Man With The Beautiful Eyes" des Briten Jonathan Hodgson aus dem Sonderprogramm "Literatur", basierend auf einem Gedicht von Charles Bukowski. mehr...

Regensburg

Miloš Tomić: Tontaube (Hlíneny Holub)

Tschechische Republik 2005, Beta SP, Farbe, 7 min, ohne Dialog

Der optische Glanzpunkt im Eröffnungsprogramm der 14. Regensburger Kurzfilmwoche war Tontauben des tschechischen Regisseurs Miloš Tomić. mehr...

Simon Ellis: Soft

Großbritannien 2007, 35 mm-1:2,35 (CS), Farbe, 14 min, OF

Der fünfte Film im Eröffnungsprogramm der 14. Regensburger Kurzfilmwoche war der ausgesprochen gut gelungene Kurzspielfilm Soft des Briten Simon Ellis. mehr...

Regensburg

Medienkonsum zu Hause und auswärts

Am Abend des 21. November wurde die 14. Regensburger Kurzfilmwoche eröffnet

Das Festivalkomitee hat aus den eingereichten im Verlauf des Sommers 111 Filme für die drei Wettbewerbsprogramme für aktuelle internationale, deutsche bzw. regionale Produktionen ausgewählt. Insgesamt sind Preisgelder in einem Gesamtvolumen von 12.833 Euro ausgelobt. mehr...

Regensburg

Repräsentativ konservativ, punktuell experimentell

Das Eröffnungsprogramm der 14. Regensburger Kurzfilmwoche: Stimmungsbild in Einzelkritiken

Am Eröffnungsabend der 14. Regensburger Kurzfilmwoche zeigten die Veranstalter unter Programmleiter Makus Prasse einen Querschnitt durch das Festivalprogramm. mehr...

Buchbesprechung

Schöne Frauen in schönen Filmen

Norbert Grob u.a. (Hg.), Nouvelle Vague. Mainz 2006. 12,90 EUR.

Die "Nouvelle Vague" ist das Aushängeschild des europäischen Films der letzten fünfzig Jahre. Sie ist Absage an das Gestern und Vorbotin der sozialen Mikrobefreiungsbewegung der Studentenbewegung. Wie die wirtschaftliche Globalisierung das Essen und Arbeiten auch in den entlegensten Regionen des Planeten mitbestimmt, sind die Auswirkungen der "Nouvelle Vague" in der gesamten Welt des Films spürbar. mehr...

Filmtipp: 11. Juni 2007, Regina-Kino Regensburg

Nach der Bombe und nach der Liebe.

Alain Resnais: Hiroshima, mon amour

Der erste Spielfilm des zuvor ausschließlich dokumentarisch arbeitenden Alain Resnais, nach einem Drehbuch von Marguerite Duras. Ursprünglich sollte Resnais eine Dokumentation über die Atombombe drehen, stattdessen produzierte er ein poetisches Film-Manifest gegen den Krieg. mehr...

Weiden

Radio-Tipp: Kammerkonzert-Mitschnitt aus der Max-Reger-Halle

7. Juni, 15:30 Uhr auf Bayern 4 Klassik: Kolja Blacher, Violine; Kirill Gerstein, Klavier

Am 2. Februar waren sie in Weiden, heute strahlt der Bayerische Rundfunk einen Mitschnitt des Konzerts aus: Kolja Blacher (Violine) und Kirill Gerstein (Klavier) spielten folgende Kompositionen: Wolfgang Amadeus Mozarts Sonate in B-dur von 1784 (Köchelverzeichnis Nr. 454) Leoš Janáčeks grandiose Violinsonate, komponiert zwischen 1913 und 1921, sowie als fulminanten Abschluss Ludwig van Beethovens Sonate in A-dur (op. 47), die sogenannte "Kreutzersonate", deren Kopfsatz das unübertroffene und vielleicht auch nicht übertreffbare Meisterwerk der Gattung ist. Unsere Mitarbeiterin Anastasia Poscharsky-Ziegler war im Februar begeistert: "Das vierte Meisterkonzert der 46. Saison hatte mit dem Violinisten Kolja Blacher und Kirill Gerstein am Steinway-Flügel tatsächlich größte Erwartungen übertroffen und höchste Maßstäbe erfüllt." Lesen Sie die ganze Konzertkritik aus unserer Ausgabe vom 5. Februar hier: . Lesen Sie außerdem ein Interview, das Anastasia Poscharsky-Ziegler im Vorfeld des Konzertes mit dem Geiger Kolja Blacher führte: "" (Ausgabe vom 24. Januar 2007)

Filmbesprechung

Begehbare Innenräume

David Lynchs neuer Film "Inland Empire"

Warum spaltet jeder Film von David Lynch Zuseher und Kritiker in drei Lager? Auch um "Inland Empire gruppieren sich seit der Vorführung bei den Filmfestspielen von Vendedig 2006 wieder 1. leidenschaftlich um Sinn ringende "Fans", 2. ratlos gähnende oder auf Deutungsverweigerung bestehende "Gegner" und 3. die große Mehrheit, die "solches Zeug" sowieso nicht sehen mag. mehr...

Filmtipp

Luis Bunuel, Belle de Jour

Mittwoch, 2. Mai, 19 Uhr, Wintergarten, Regensburg.

Eine "amour fou" macht wirklich wahnsinnig. Die eheliche Liebe wird wirklich durch Langeweile und durch Prostitution verunglimpft. Aber wir kommen dem mit rationalen Erklärungen solange nicht bei, als wir nicht "in die Köpfe" schauen können. "Da drin" herrscht das Phantastische, in einem grotesken Tohuwabohu. mehr...

Regensburg

Filmtipp: Robert Nelson in "Oberhausen on Tour"

Abschluss und Höhepunkt der diese Woche in der Regensburger "Filmgalerie im Leeren Beutel" gezeigten Kurzfilmprogramme "Oberhausen on Tour" werden am Dienstag, 24. April, die Filme des U.S.-Amerikaners Robert Nelson sein. Die fünf angesetzten Filme belegen dessen Stellung als zentrale Figur des New American Cinema der 60er und 70er Jahre. mehr...

Filmtipp: "Der müde Tod" von Fritz Lang

Deutschland 1921

Ein Filmklassiker ist heute (und nur heute) in der von Dr. Helmut Hein und dem Regensburger "Regina Filmtheater" veranstalteten Reihe "Kanon 99" zu sehen: Der erste Klassiker des deutschen Stummfilms, der in seiner poetischen Dichte und der Suggestion der filmischen Mittel von keinem anderen mehr übertroffen wurde. Es geht um die urromantische Erzählung von der reinen, absoluten Liebe, die selbst die Grenze des Todes überwinden möchte - und am Ende scheitert. Der Tod ist freilich bei Fritz Lang seines Handwerks überdrüssig und er gibt den Liebenden drei Chancen: diese Episoden des großen Spiels zwischen Liebe und Tod spielen in einem exotisch überzeichneten, in Accessoires aller Art verliebten Phantasie-Orient und geben Fritz Lang, diesem unübertroffenen Virtuosen des neuen Kunst- und Massenmediums Film, die Gelegenheit sowohl die Meisterschaft der Mittel als auch seine Fähigkeit zur metaphorischen Verknappung und Verdichtung vorzuführen.

Kritischer Splitter

"You talkin' to me?"

Taxi Driver, USA - 1975 - 114 min. R: Martin Scorsese; B: Paul Schrader; K: Michael Chapman, D: Robert De Niro, Cybill Shepherd, Jodie Foster

Ein Oscar annulliert nicht zwangsläufig das Lebenswerk eines Filmschaffenden, und "Taxi Driver" wird vom matten Trophäen-Gold gewiss nicht in den Schatten gestellt. "Taxi Driver" ist bislang und wahrscheinlich bleibend der beste Film des Regisseurs Scorsese, der in der Zwischenzeit immerhin solche Plattheiten wie "The Color of Money" und "Gangs of New York" an jeglicher kritischen Instanz in seinem Kopf und in seinen Teams vorbeigemogelt hat. Seinen Beitrag zum hohen künstlerischen Wert leistet überraschend auch Robert de Niro, der in den 70er Jahren tatsächlich eine Rolle individuell analysieren und ausgestalten konnte. Der offensichtlich erst im Lauf der folgenden drei Jahrzehnte dazu übergegangen ist, jede Rolle mit der von Mal zu Mal mehr zum Klischee gerinnenden Folie des Gangster-Patriarchen zu überziehen. Der immer und immer wieder einen "Noodles"-Abklatsch abliefert. Wer (wieder)sehen will, wozu Scorsese und wozu de Niro auch und eigentlich imstande wären, kann dies am 27. und 28. Februar in der Regensburger , jeweils 21 Uhr.

Kino für Esoterische

USA 2006. R,B: Darren Aronofsky. B: Ari Handel. D: Hugh Jackman, Rachel Weisz, Ellen Burstyn. 97 Minuten.

Haben Sie je daran gedacht, ein Horoskop für Ihre Katze erstellen zu lassen? Dann ist Aronofskys "The Fountain" vielleicht was für Sie - alle Übrigen seien vor dieser Kitschgrube gewarnt. mehr...

Zeitverschwendung oder Geldverschwendung?

Paris, je t'aime (D/F/FL/CH 2006, 120 Minuten)

Warum man von der Kurzfilmsammlung "Paris, je t'aime" nur die zweite Hälfte anzusehen braucht mehr...

Der präziseste Trailer der Welt

Guy Maddins außerordentlicher Film vom 15. bis 21. Februar im "Kino im Leeren Beutel" (Regensburg), jeweils 19 Uhr

The Saddest Music in the World (Kanada 2003, 100 min). R: Guy Maddin, B: Kazuo Ishiguro, Guy Maddin, D: Mark McKinney, Isabella Rossellini, Maria de Medeiros mehr...

Kritischer Splitter

100 Jahre Brecht

Deutschland 1997, 104 min. Regie: Ottokar Runze

Keine Biografie, zum Glück, sondern eine Werkcharakteristik. Keine analytische, leider, sondern eher eine Art Werksvarieté. Verfilmt wurden Szenen aus "Baal", der "Dreigroschenoper", den "Flüchtlingsgesprächen" sowie "Furcht und Elend des Dritten Reiches". Die beiden letztgenannten Vorlagen dominieren, in Orientierung wohl an Heiner Müllers Diktum "Ohne Hitler wäre aus Brecht nicht Brecht geworden, sondern ein Erfolgsautor." Das entspricht der Intention nach dem Bruchstückhaften von wichtigen Teilen in Brechts Werk, insbesondere der Prosa. Aber es bleibt haften in der bloßen Collage, die Szenen werden nicht aufeinander bezogen und nur in offensichtlicher Weise auf die Zeitgeschichte. Die Schwierigkeiten der Analyse werden gescheut, so dass auch keine Interpretation aus ihr folgt, weder auf dem Drehbuch-Papier noch im Kopf der Zuschauer/in. Zum 109. Geburtstag von Bertolt Brecht zeigt der Regensburger Arbeitskreis Film e.V. Ottokar Runzes 100 Jahre Brecht am 13. und 14. Februar, jeweils um 21:15 Uhr im