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Von (hcz)  |  03.12.2008  | Netzcode: 1629754
Weiden

Heimat nie aufgegeben

Kreisgruppe der Oberschlesier feiert 55. Geburtstag - Mitglieder geehrt

Weiden. (hcz) Bei der traditionellen Barbarafeier erinnerten die "Oberschlesier" am Samstag an die Gründung ihrer Kreisgruppe. 55 Jahre ist es her.

Das Fest der Heiligen Barbara sei in der alten Heimat Gelegenheit für die Grubenbesitzer gewesen, Geschenke und Prämien zu verteilen, berichtete Vorsitzende Ursula Schubert. In der Kreisgruppe Weiden/Neustadt/WN zeichne man stattdessen langjährige und verdiente Mitglieder aus.

1953 gründeten 29 Oberschlesier die Gemeinschaft. Die Ausstellung "Oberschlesien - Land und Leute", die Enthüllung des Eichendorff-Gedenksteins und die Feierstunde 1999 anlässlich "50 Jahre Oberschlesier in Bayern" seien die Höhepunkte in der Vereinsgeschichte gewesen.

Seit der Öffnung der Grenzen seien zahlreiche Kontakte nach Oberschlesien geknüpft worden, insbesondere zu einer Kinder- und Jugendmusikgruppe in Beuthen und zum Lubowitzer Eichendorff-Verein. Für ihre "kleine, aber fest zusammen haltende" Gruppe dankte Schubert der Stadt, die über den Heimatring der Gemeinschaft Förderung zuteil werden lasse.

Einst ein Fest der Bergbauer



Heimatringvorsitzender Günther Magerl betonte, dass Oberschlesier - wie Oberpfälzer - eine "besondere Treue zur Heimat" auszeichne. 1959 habe die Gemeinschaft einen Mitglieder-Höchststand von 176 gehabt. Die Barbarafeier sei ursprünglich nur von im Bergbau Beschäftigten gefeiert worden. Später sei die Verehrung der Heiligen Barbara durch alle Oberschlesier übernommen worden, wovon heute noch zahlreiche Barbara-Kirchen zeugten.

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