Weiden
Für den Christbaum wird's eng
Bananenstaude im Wohnzimmer trägt erstmals Früchte
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| Die Bananenstaude von Ulrike Malzer macht sich im Wohnzimmer breit. Seit der Baum erstmals Früchte trägt, verhätschelt ihn die Familie aus Weiden-Ost besonders. Das Problem dabei: Der Baum stiehlt dem Weihnachtsbaum den Platz. Bild: Wilck |
Dabei fing 2003 alles ganz harmlos an. Die Staude, ein Mitbringsel aus der Dominikanischen Republik, konnte es damals größenmäßig gerade mal mit einem Bleistift aufnehmen. Nach viel Wasser, einem lauschigen Plätzchen im Sommer im Freien und der Überwinterung im Haus wuchs die Staude bis unter die Wohnzimmerdecke. Bewegen konnte Ulrike Malzer den Bananenbaum nur mehr dank des Untersatzes auf Rollen. "Ich habe schon überlegt, ihn einfach abzuschneiden."
Tags darauf sprießte plötzlich ein maiskolbenähnliches Gebilde empor. "Seither rühre ich den Baum nicht mehr an. Auch die welken Blätter dürfen bleiben." Nur das Rollengestell musste weichen, weil die Staude schon an die Wohnzimmerdecke stieß. Kurzzeitig stürzte sie gar um und ging dabei auf Tuchfühlung mit dem Glastisch. Der Grund: Die Früchte wogen einfach zu schwer. "Das hier ist ja keine Zierbanane. Die Früchte werden richtig groß." Zwei Holzstecken stützen seither den Baum.
Der Tisch hat's übrigens überlebt: "Die knapp 20 Bananen zum Glück auch", sagt Ulrike Malzer und freut sich auf die Ernte. Die Gäste bei ihrem heutigen 46. Geburtstag können dann kosten. Bananen statt Plätzchen in der Vorweihnachtszeit. Ungewöhnlich, aber garantiert gesund.
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