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Weiden
So sterben die Weidener
Mehrheit der 536 Verstorbenen 2007 wurde Herzprobleme oder Krebs zum Verhängnis
Weiden. (mte) Vor dem Totensonntag eine gute Nachricht: Die meisten Weidener erreichen ein hohes Alter. Das verraten die Daten des Bayerischen Landesamts für Statistik. Demnach lag das durchschnittliche Sterbealter der Max-Reger-Städter 2007 bei 77,1 Jahren - und damit knapp über dem Bayernschnitt von 77 Jahren. Todesursache Nummer eins waren Herz-/Kreislauferkrankungen, gefolgt von Krebs.
Und weil die Bevölkerung de facto immer älter wird, würden auch die Todesfälle wegen einer Krebserkrankung zunehmen.
"Es gibt zu viele Raucher"
Selbiges gelte bei den Herz-/Kreislauferkrankungen, meint Prof. Dr. Robert Schwinger. "Frauen und Männer trifft es hier in der Regel gleichermaßen", erklärt der Chefarzt der Medizinischen Klinik II. Fast. Denn in Weiden starben zwar 50 Prozent der Frauen in Folge einer Herz-/Kreislauferkrankung. Bei den Männer traf es aber nur 41 Prozent. Dafür im Schnitt sieben Jahre früher als die Frauen, erklärt Prof. Schwinger.
Zurück zum Zahlenwerk: 2007 verstarben insgesamt 536 Weidener. 51 mehr als noch 2006. 248 Menschen und damit 46,3 Prozent litten an Herz-/Kreislauferkrankungen. Die zweithäufigste Todesursache war der Krebs: 126 Frauen und Männer - also 23,5 Prozent - starben an den Folgen eines bösartigen Tumors. Vor allem an Kopf-Hals-Tumoren, diagnostizierten die Ärzte. "Es gibt einfach zu viele Raucher und Leute, die zu viel Alkohol trinken", sagt Oberarzt Bregulla. Dem Lungenkrebs dicht auf den Fersen sind bösartige Neubildungen an Genital- und Harnorganen, also Dickdarmtumore oder Krebserkrankungen der Gynäkologie.
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