Senioren-Union und CSU-Fraktion wollen Seniorenpark mit Aktions-Parcours - Ideales Areal gefunden
Weiden. (wd) Seit Theo Albrecht in der Sachsenstraße wohnt, ist er Zeuge der "Senioren-Rallye" im Viereck Esperanto-, Berliner- und Leimbergerstraße sowie zurück zu den Krummen Äckern. Bänke oder Plätze, auf denen die Senioren ausruhen, ins Gespräch oder gar richtig in Bewegung kommen könnten, gibt es nicht. Der agile ehemalige Wernberger Bürgermeister fand die Lösung: Er regte einen "Generationenpark" mit Aktions-Parcours an, der von Jung und Alt genutzt werden kann.
Die CSU-Fraktion verinnerlichte schnell sein Anliegen. Ihrem Antrag stimmte der Stadtrat im Juli begeistert zu. Die Verwaltung sieht für einen "Garten der Generationen" gute Chancen auf dem über 5000 Quadratmeter großen Kinderspiel- und Bolzplatz zwischen Leimberger- und Salzingerstraße.
Im Besitz der Stadt
Senioren-Union sowie die CSU-Fraktion kümmern sich weiter um das Anliegen, gingen vor Ort. In der Nachbarschaft von Therapiezentrum St. Michael sowie der AWO-Seniorenheime Hans Bauer und Franz Zebisch ist die Fläche ideal. Weiterer Vorteil: Sie gehört bereits der Stadt. Albrecht hatte eigentlich ein privates Grundstück an der Leimbergerstraße "im Auge". Allerdings seien die Konditionen, zu denen die 17-köpfige Erbengemeinschaft der Stadt ihr Grundstück überlasse, nicht bekannt, räumte SEN-Union-Vorsitzender und Stadtrat Franz Baierl ein. "Wir können über private Flächen nicht öffentlich reden. Niemand will Anlieger verärgern. Auch ein Grundstückstausch ist nicht immer erwünscht und daher nicht einfach."
Von (wd) |
21.11.2008
| Netzcode: 1614327
Weiden
Garten der Generationen greifbar
Senioren-Union und CSU-Fraktion wollen Seniorenpark mit Aktions-Parcours - Ideales Areal gefunden
Die Anregung der Verwaltung, das Spielplatz-Areal "aufzurüsten", sei hervorragend. Zwar könne die Stadt nicht per Beschluss eine Verbindung von Jung und Alt vorgeben. Aber sie könne die Basis für ein gutes Miteinander legen. Baierl fordert bereits jetzt für den Nachtragshaushalt 50 000 Euro. Damit wären vier Activity-Geräte auf dem Spielplatz finanzierbar. Ein weiteres Gerät erhalte das Stadtbad, das als Standort für einen weiteren Seniorenpark gilt.
Der Kinderspielplatz gegenüber dem Therapiezentrum werde kaum von Kindern aus dem Neubaugebiet genutzt, berichtete Gerhard Bihler. "Die sind mehr auf dem neuen Bolzplatz im Bereich der Württemberger Straße daheim." Das bestätigte auch Hans Sperrer. CSU-Fraktionschef Wolfgang Pausch betonte, dass sich der Spiel- und Bolzplatz geradezu anbiete, um von mehreren Generationen genutzt zu werden. "Wir sollten ihn aufrüsten, auch mit einem Aktions-Parcours. Die Anforderungen der Senioren ändern sich. Sie wollen geistig und körperlich fit bleiben. Der Platz ist prädestiniert."
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