Weiden
Neues für Nachtschwärmer
Aus "Stegers" wird "Easy-Living-Kneipe" - "Club Platinum" startet heute
Weiden. (rg) Der Name? Steht noch nicht fest. Der Stil? Gleichfalls unbekannt. Ansonsten aber hat Alexander Smardenkas ganz genaue Vorstellungen von dem, was die Gäste seines neuen Lokals erwarten soll: "Wenn du das erste Mal reinkommst, musst du sagen: Wow!"
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| Flasche leer: Das "Stegers" räumt aus, Alex Smardenkas ("Pallas Gyros") zieht ein. Bild: Wilck |
Apropos Glanz. Zum exklusiven "Club Platinum" mutierte die Kegelbahn im Josefshaus. Am heutigen Freitag um 22 Uhr öffnet die House- und Techno-Disko ihre Pforten. Wechselnde DJs sollen freitags die mit 20 Lautsprechern bestückte Soundanlage füttern. Der Spaß ist nicht ganz billig: Zehn Euro kostet der Eintritt (inklusive Fünf-Euro-Getränkebon). "Wir wollen, dass die Besucher auch bei uns bleiben", erklärt Promoter Dietmar Assel. Denn für Nachtschwärmer, die nur kurz reinschauen, sei der Club zu klein (160 Quadratmeter). Bei "Ü 30"-Partys, wegen des Totensonntags erst wieder am 29. 11., dient die Disko als zusätzliche, dann fünfte "Area".
Die Musik spielt bald auch wieder in den Räumen des ehemaligen "Nachtexpress" in der Judengasse. Karl Peirst ("Memory", "Supersonic") bringt die Disko neu in Fahrt. Mehr darüber in der nächsten Woche. Nur ein paar Schritte weiter macht Dietmar Jewdoschenko ("Ex!") seine Gäste zu Wirten: Seine "mietbar" (vormals "BarCelona") in der Pfannenstielgasse können Interessenten mitsamt Kühl- und Schanktheke, Einrichtung und Getränken für besondere Anlässe buchen. Sie können aber auch Getränke und Speisen mitbringen. Motto: "Do it your way". Nähere Infos gibt's am 5. Dezember ab 19 Uhr beim Tag der offenen Tür.
Jazz-Zirkel kann bleiben
Zumindest so ähnlich agierte zuletzt das "Stegers", öffnete nur noch etwa dreimal pro Monat für geschlossene Gesellschaften. "Das war sehr erfolgreich", erzählt Carla Steger. Insgesamt fünfeinhalb Jahre lang betrieb sie das Lokal. Dass nun der Pachtvertrag auslief, quittiert sie "mit einem lachenden und einem weinenden Auge": "Für mich geht eine Ära zu Ende."
Am Samstag erklang der Schlussakkord: Mit einem Konzert des Jazz-Zirkels verabschiedete sich das "Stegers" vom Publikum. Nicht jedoch der Jazz-Zirkel. Dessen Chef Dr. Reinhard Roth vereinbarte mit Smardenkas, dass dessen Lokal weiter auch als Jazz-Bühne dient. In der nächsten Woche stehen erstmal die griechischen Raumdesigner auf der Matte, um zusammen mit den Betreibern das Konzept fürs Ambiente zu entwickeln. Der Stil wiederum beeinflusst die Namenswahl, kündigt Smardenkas an. Dem Jazz-Zirkel kann's egal sein: Gute Musik passt immer rein.
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