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Weiden
Alles, nur kein Zigarettendieb
38-Jähriger will nach erneuter Verurteilung gesetzestreu werden
Weiden. (rns) Ein "alter Bekannter" stand wieder einmal vor Strafrichter Peter Werner. 20 Vorstrafen, quer durch das Strafgesetzbuch hat der 38-jährige Mann inzwischen vorzuweisen. Diesmal waren es Betrug, Diebstahl, Waffenbesitz, Beleidigung und Fahren ohne Führerschein, weswegen er angeklagt war.
Zu Fuß war der geschiedene Vater dreier Kinder Mitte Juni am Grenzübergang Tillyschanz unterwegs, als er sich der Bundespolizei gegenüber mit einem bulgarischen Führerschein auswies. Allerdings war dieser leicht als dilettantische Fälschung zu erkennen. Die Beamten fanden bei dieser Gelegenheit auch gleich noch ein so genanntes "Einhandmesser" bei dem Arbeitslosen, was ihm die Anzeige wegen verbotenen Waffenbesitzes einbrachte. Ebenfalls in die Tschechei, nach Eger, hatte sich der Angeklagte im Juni von einem Weidener Taxifahrer bringen lassen. Allerdings machte er sich nach der Rückfahrt in Altenstadt aus dem Staub, ohne zu bezahlen. Den Taxifahrer beschimpfte er per SMS später sogar noch als "Penner".
Einen Diebstahl von sechs Päckchen Zigaretten bei einem Discounter im Weidener Westen wollte der gelernte Kfz-Mechaniker partout nicht zugeben. Er habe nur seinen Geldbeutel nicht finden können, habe daraufhin das Geschäft verlassen und seinen Einkaufswagen im Eingangsbereich stehen lassen, behauptete er. Die Aussage einer Verkäuferin belastete ihn jedoch eindeutig. Diese berichtete im Zeugenstand, dass er sechs Packungen genommen habe und diese dann in seinem Rucksack verschwunden seien.
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