- Seite 1
- Seite 2
Angemerkt
Knöllchen zum "Kunstgenuss"
Die Polizei, dein Freund und Helfer. Nicht immer. Beim "Kunstgenuss bis Mitternacht" machten sich die Ordnungshüter einige Feinde. Von den drei Alkoholsündern einmal abgesehen, die den Beamten in dieser Nacht ins Netz gingen. Die hatten - ob nun beim Kunstgenuss oder anderswo - einiges über den Durst getrunken und mussten deshalb den restlichen Heimweg zu Fuß antreten. Das ist natürlich richtig so. In diesem Zusammenhang noch ein Tipp für die Veranstalter: Nicht an allen Kunststationen gibt es neben Wein auch Wasser. Das müsste sich doch eigentlich leicht einrichten lassen.
Was so manchen Kunstgenießer allerdings sauer aufstieß: Die knöllchenschreibenden Beamten, die u. a. den Besuchern des Keramikmuseums eine böse Überraschung bescherten. Da waren Kunstgenuss-Fans aus Tirschenreuth, Wunsiedel und Neustadt angereist - ganz im Sinne von "Pro Weiden" -, um dann zur Kasse gebeten zu werden. Natürlich war die Polizei auch hier im Recht, weil die Autos im Halteverbot standen. Allerdings so, dass sie weder für Fußgänger noch für andere Autofahrer ein Hindernis bildeten. Stellt sich die Frage: Hätte man in dieser Nacht nicht ein Auge zudrücken können? Gut möglich, dass dem ein oder anderen Besucher sonst der Genuss vergeht. Und damit wäre der Polizei ein Kunststück gelungen, das nun wahrlich keine Freude macht - und Freunde schon gar nicht.
- Seite 1
- Seite 2
Kommentare
Ihre Kommentare werden veröffentlicht in Kooperation mit der best webnews GmbH, Köln.
Gestern

versenden
drucken
Leserbrief
kommentieren


