Bernhard Dagner zeigt Lichtobjekte und Malerei im Foyer des Medienhauses "Der neue Tag"
Weiden. Die Besucherresonanz am Freitag war groß: Marketingleiterin Ilona Stadler konnte zur ersten Beteiligung des Medienhauses "Der neue Tag" an der "Pro Weiden"-Aktion "Kunstgenuss bis Mitternacht" allein schon zur Ausstellungseröffnung 60 Kunstfreunde im Foyer begrüßen. Der Besucherstrom sollte bis in den späten Abend nicht abreißen.
In einem Künstlergespräch stellte Kulturredakteur Stefan Voit den weit über die Region hinaus anerkannten Oberpfälzer Bernhard Dagner vor, der dem NT-Foyer bis zum 4. Dezember mit vier Lichtobjekten und siebzehn abstrakten Arbeiten auf Papier das Flair einer exklusiven Galerie verleiht. Dagner (1961 in Windischeschenbach geboren) kehrte nach seinem Akademiestudium - 1983 bis 1989 in Nürnberg (Hauptfach Malerei bei Professor Karl-Georg Pfahler) - in seine Heimat zurück und lebt seit 20 Jahren als freischaffender Künstler in Krummennaab.
Die Auszeichnungen mit drei Akademiepreisen der Jahre 1984, 1985 und 1986 und Ausstellungen über die Region hinaus in ganz Deutschland und Italien dokumentieren Dagners erfolgreichen Weg. Seit 2002 beschäftigt sich Dagner mit dem Phänomen Glas, reizt es ihn, das weiße Papier auch einmal gegen eine weiße Milchglasfläche zu tauschen und hierzu mit der weltweit renommierten Waldsassener Firma Lamberts zusammen zu arbeiten.
Bernhard Dagner zeigt Lichtobjekte und Malerei im Foyer des Medienhauses "Der neue Tag"
Das von Stefan Voit mit Bernhard Dagner sehr persönlich und per Du geführte Gespräch um das Thema "Unter Glas, hinter Glas und um Glas herum" gab aufschlussreiche Einblicke in das Denken des Künstlers. Dagner betonte zum Zitat Johann Wolfgang von Goethes "Das Auge hat sein Dasein dem Licht zu verdanken" die elementare Wichtigkeit des Lichtes sowohl bei seinen Aquarellen auf Papier wie bei seinen Lichtkästen, wo er Glas in drei Schichten übereinander verarbeitet. Dagner möchte mit seinen geometrischen Formen wie Ellipsen, Kreisen, Schnittmengen und Linien, den Prozess des Wachstums parallel zur Natur nachbilden. Mit den Worten "Ein gutes Bild gibt dem Betrachter niemals eine Antwort, sondern vielmehr eine Frage mit auf den Weg, " schloss Bernhard Dagner den Dialog.
Geöffnet ist die Ausstellung Montag bis Freitag von 9 bis 17.30 Uhr, an Samstagen von 9 bis 12 Uhr.
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