Frauenbund St. Elisabeth feiert "30-Jähriges" - Gottesdienst und Feierstunde mit Gründungsmitgliedern
Weiden. "Es ist wunderbar, den Dankgottesdienst zum 30-jährigen Bestehen des Katholischen Frauenbunds St. Elisabeth am Tag des Rosenkranzfestes zu feiern", freute sich Vorsitzende Elke Götz vor dem herrlich gestalteten Erntedankaltar.
Pfarrer Peter Brolich hielt den Gottesdienst zum Thema "Frauen miteinander auf dem Weg". In seiner Predigt sprach er davon, dass der Frauenbund wie Maria dazu berufen sei, die wirklich bedeutenden Dinge des Lebens zu erkennen. Weiter sei es wichtig die Stille zu lieben, um Gottes Wort hören zu können.
Engagierte Mitarbeiter und Mitglieder sollten mit Dank zurückblicken auf viele wertvolle Stunden und Begegnungen in den vergangenen 30 Jahren.
Lobend erwähnte der Geistliche den Gründer des Zweigvereins, Pfarrer Richard Busch, und die ehemaligen Vorsitzenden Maria Weiß, Margit Konze sowie die jetzige "Chefin" Elke Götz. Sie hätten sich immer für die Ideale und Aufgaben des Frauenbundes in besonderer Weise eingesetzt.
Anfänge in Köln
Zur Feierstunde im festlich geschmückten großen Pfarrsaal waren 110 von derzeit 220 eingetragenen Mitgliedern gekommen. Rosemarie Meier sorgte mit den Tänzerinnen der Gymnastikgruppe für einen schwungvollen Auftakt. Elke Götz begrüßte Ehrengäste und - soweit anwesend - besonders die 46 Gründungsmitglieder des Vereins.
14.10.2008
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Weiden
Miteinander auf dem Weg
Frauenbund St. Elisabeth feiert "30-Jähriges" - Gottesdienst und Feierstunde mit Gründungsmitgliedern
In einem kurzen Rückblick auf die Anfänge des Frauenbund-Hauptvereins erzählte die Vorsitzende von der Gründung 1903 in Köln. Gründungsvorsitzende war Emilie Hopmann. Die zweite Vorsitzende, Hedwig Dransfeld, war eine der ersten Frauen, die 1919 in den Reichstag einzog.
Glaube gemeinsam pflegen
Sie arbeitete eng mit der Frauenrechtlerin Elly Ammann zusammen, die 1904 den Zweigverein des Katholischen Frauenbunds in München gründete. Ihr ging es um den Beitrag, den Frauen aus ihrem christlichen Glauben heraus leisten können und sollen.
Auch heute würden sich hier Frauen jeden Alters und Berufes, in unterschiedlichen Lebenssituationen und mit verschiedenen Interessen treffen, die jedoch alle den gemeinsamen Glauben pflegen.
Elke Götz bat die "Gründerfrauen" auf die Bühne, um ihnen zu gratulieren und jeder eine Rose zu überreichen. Die Geehrten bekamen ein kleines Ständchen, das Chordirektor Alfred Kreutzer auf dem Klavier begleitete. Geistlicher Beirat Peter Brolich wünschte den Jubilarinnen alles Gute zum "Dreißigsten".
Sketch zur Geschichte
In einem Sketch betrachteten Elke Hagn und Erni Liebwein die Geschichte des Zweigvereins auf humorvolle Weise. Beim gemütlichen Ausklang des Abends waren alle Anwesenden zu einer Brotzeit eingeladen.
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