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Weiden
Trio mit zupackenden Händen
Drei Weidener Bürger werden für ihre Verdienste um das Ehrenamt ausgezeichnet
Weiden. (ps) Georg Gäbelein und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Diese beiden Namen sind in der Region untrennbar verbunden. Die höchste Auszeichnung, die der Volksbund zu vergeben hat - die Albert-Schweitzer-Medaille - hat Gäbelein bereits 2006 erhalten. Am kommenden Montag wird der Kreisbeauftragte mit dem Ehrenzeichen für Verdienste um das Ehrenamt ausgezeichnet. Und mit ihm zwei engagierte Frauen: Therese Gmeiner und Marianne Freundorfer.
Für Völkerverständigung
Seine Kriegsgefangenschaft in Russland - Gäbelein war beim Straßenbau in Sibirien eingesetzt - gab den Ausschlag für sein späteres Engagement für die Völkerverständigung. Denn dort hat er nicht nur schlechte, sondern auch sehr gute Erfahrungen gemacht. "Eine russische Mutter hat uns Pellkartoffeln gekocht! Uns Deutschen! Obwohl ihr Sohn gefallen war. Sie brachte sich selbst in Gefahr - der Wachposten durfte das nicht sehen", berichtete er in einer NT-Reportage über die zwölf letzten Weidener Spätheimkehrer.
Als "unermüdliches Multitalent" schätzen die Mitglieder des Frauenbundes Herz Jesu ihre zweite Vorsitzende Marianne Freundorfer. Sie hat - unterstützt von ihren Familienmitgliedern - sogar ein Domizil für den Frauenbund geschaffen, indem sie unentgeltlich einen Altbau der Pfarrei in der Ermersrichter Straße renoviert haben. Schon ein halbes Jahrhundert ist Marianne Freundorfer Mitglied des Frauenbundes Herz Jesu. Seit 1971 ist sie im Führungskreis aktiv, war von 1993 bis 2001 erste Vorsitzende und hat die Mitglieder seitdem mit zahlreichen interessanten Vortragsabenden und Tagesausflügen erfreut. Sie ist immer da, wenn eine helfende Hand benötigt wird.
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