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Weiden
Stadtrat will die BHS-Denkfabrik
Geschäftsführer Christian Engel stellt Ideen vor - Zugeständnisse an Halmesrichter Bauern diskutiert
Weiden. (wd) Keine Frage: Die Stadt Weiden will alles tun, um die "Denkfabrik" der BHS-Corrugated in Halmesricht anzusiedeln. In nichtöffentlicher Sitzung erteilte der Stadtrat OB Kurt Seggewiß "Handlungsvollmacht". Er darf den sechs Landwirten, von denen BHS-Geschäftsführer Christian Engel Grund benötigt, bestimmte "Zusicherungen" machen.
Die wichtigsten Details: Um das 25 Hektar große Areal - Christian Engel benötigt daraus 21 Hektar - wird im Süd-Osten ein neuer Wirtschaftsweg angelegt. Die Verbindung nach Neunkirchen verbessert ein Fuß- und Radweg. Die Wasserversorgung der Teiche ist gesichert. Der Hochwasserschutz wird deutlich verbessert. Über eine Druckleitung wird das Abwasser aus der Denkfabrik hinüber nach Neunkirchen gepumpt. Und: Halmesricht wird als Tempo-30-Zone ausgewiesen. Das Gesamtpaket habe einen Wert von 500 000 Euro, betonte Seggewiß. "Die Landwirte und der Investor wissen, was sie von uns erwarten dürfen und was nicht geht." Diese Zusicherungen, so Seggewiß, stünden unter der Bedingung, dass BHS das Verhandlungsangebot der Landwirte annimmt und der neue Bebauungsplan rechtskräftig wird. Der Ideenpark sei eine ganz entscheidende Investition für Weiden, die wichtige, qualifizierte Arbeitsplätze in der Region halte und neue schaffe. "Er ist auch für den BHS-Konzern wichtig, um im globalen Wettbewerb zu bestehen."
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