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Weiden
Am Übergewicht schwer zu knabbern
Bluthochdruck und Diabetes als Folgen - Tipps beim 3. Gesundheitstag im Ärztehaus
Weiden. (uz) Der Steinzeitmensch war fitter als wir. Wie Internist Dr. Christian Desing am Samstag beim 3. Gesundheitstag im Ärztehaus Weiden erklärte, bewegte sich der steinzeitliche Jäger 16 Kilometer am Tag, um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen. "Viele Menschen von heute bringen es täglich nur noch auf sechs- bis achthundert Meter."
Dreimal Sport pro Woche
Das Gemeine am Bluthochdruck sei, dass der Patient meist nichts davon spüre. Nicht immer seien Schwindel, Kopfschmerzen, Nasenbluten oder Sehstörungen Anzeichen. "Das macht den Bluthochdruck so gefährlich", sagte der Experte im E.on-Kundencenter. Er riet allen Zuhörern, sich mindestens dreimal die Woche 30 Minuten sportlich zu betätigen. "Auch regelmäßige Entspannungsphasen und Nichtrauchen sind wichtig." Eingeladen hatten die Barmer Ersatzkasse unter Leitung von Christian Kick sowie die Volkshochschule, die von Angelika Meindl vertreten wurde, und das Ärztehaus.
Diabetologe Dr. Georg Aderbauer erklärte, dass beide Krankheitsbilder, Bluthochdruck und Diabetes, oft gemeinsam auftreten. Augenarzt Dr. Heinrich Bücherl bezeichnete die Therapie der Folgen von Bluthochdruck und Diabetes am Auge als ein "langes Schwimmen gegen den Strom". Durch Chronikerprogramme der Krankenkasse würden nun aber die Patienten frühzeitiger behandelt. Dadurch seien in der Region Weiden schwere Erkrankungsfälle wie Erblindung stark zurückgegangen. "Es kommen viel weniger schwere Fälle." Er habe sogar Sehschärfenverbesserungen durch Eingaben ins Auge erzielen können.
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