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Weiden
Kater fühlt sich "pudelwohl"
Nach Schwanz-Amputation: Neues Zuhause für "Ferdinand" - Tierschutzverein ehrt Zeugin (17)
Weiden. (rg/hcz) Die Tierheim-Chefin wundert sich: "Man glaubt gar nicht, was diese Katze alles wegsteckt." "Super drauf" sei Kater "Ferdinand", erzählt Jutta Böhm. "Er springt schon wieder herum." Obwohl er erst am Montag seinen Schwanz eingebüßt hat.
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| Nach der Schwanz-Amputation wohlauf: "Ferdinand", hier mit Tierheimmitarbeiterin Nadja Beer, steckte auch diese zweite Operation gut weg. Inzwischen hat ihn ein Weidener Ehepaar aufgenommen. Bild: hcz |
Das Paar kann dem etwa fünf Monate alten Kater die "Vollzeitpflege" garantieren, die er bis auf weiteres noch braucht. "Ferdinand" befindet sich in Gesellschaft eines weiteren, ausgewachsenen Katers. Nicht unproblematisch. "Aber bisher", sagt Jutta Böhm, "schaut's gut aus." Möglicherweise steht "Ferdinand" eine dritte Operation bevor: Noch unklar ist, wie ein Oberschenkelbruch verheilt. Auch die Hüfte war gebrochen. Böhm dankt für die Spenden, welche die bisherige kostspielige Behandlung ermöglichten. Derweil streiten die mutmaßlichen Peiniger, ein 17- und 19-Jähriger, weiter alles ab. Das Duo soll "Ferdinand" in der Frühlingstraße Splitt ins Maul gestopft, ihn am Schwanz durch die Luft und auf den Asphalt geschleudert haben. Als eine 17-Jährige beherzt auf die beiden zutrat, nahmen sie Reißaus.
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