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Weiden
Einschnitte bei Metzgern
Ausgaben steigen, Umsätze sinken - Obermeister beklagt Betriebsaufgaben
Weiden. (kzr) Der Obermeister zeigte sich besorgt. "Wenn in Bayern innerhalb eines Jahres 184 Metzgereibetriebe aus der Landschaft verschwinden, ist das schon enorm", betonte Hans Weishäupl. Die Beschäftigungszahlen sanken, die Nettoumsätze gingen um 8,2 Prozent zurück.
Metzgereizulassung nach EU-Norm - das ist schon jahrelang ein Thema. Die Pflicht der Zulassung gilt für alle Betriebe, informierte der Obermeister. Dabei hätten die Veterinäre größte Entscheidungsmöglichkeiten, auch mit Spielräumen für die kleinen Betriebe. Erfreulich seien die Lehrlingszahlen. Allerdings seien im ersten Lehrjahr bei den Metzgern nur 13 Schüler, in der zweiten Klasse 17 und in der Abschlussklasse 20 Schüler gemeldet. "Heuer gibt es in der Berufsschule noch einmal eine Klasse." Dies sei künftig jedoch fraglich, da 16 Schüler Voraussetzung seien. Besser sieht es bei den Metzgereifachverkäuferinnen aus. Bei den Innungen Weiden und Tirschenreuth. sind es 135 Lehrlinge, davon in der ersten Klasse 42 und in der zweiten 55. 38 junge Damen absolvieren im nächsten Jahr ihre Prüfung.
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