Weiden. (ps) Peter Gaida hat schon als Junge seinem Vater geholfen, wenn der sein Auto repariert hat. Als Jugendlicher schraubte er am eigenen Moped 'rum. Inzwischen hat er seine Leidenschaft zum Beruf gemacht und absolviert bei BMW Friedrich die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker.
Als einer von sechs "Azubis" - in verschiedenen Berufen -, die das Autohaus derzeit beschäftigt. Ein siebter kommt Anfang September dazu. Chefin Barbara Friedrich hatte sogar eine achte Lehrstelle vorgesehen: "Aber die junge Dame hat sich nun doch für die Schule entschieden." Klaus Gredinger vom Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur betont: "Mit sieben Auszubildenden bei insgesamt 38 Mitarbeitern hat BMW Friedrich eine hohe Ausbildungsquote. Es ist außerdem ein sehr guter Ausbildungsbetrieb."
Kein Wunder: Barbara Friedrich, Kfz-Meisterin und Kfz-Betriebswirtin, hat den Beruf selbst von der Pike auf gelernt und weiß deshalb, worauf es ankommt. Dabei gilt ihr erster Blick bei einer Bewerbung nicht den Noten, sondern den schriftlichen Bemerkungen. "Wenn da steht freundlich und sorgfältig, ist es schon mal gut. Außerdem schau ich gerne auf Hobbys: Wenn jemand Ministrant ist oder Vereinssport betreibt, zeigt das, dass er Teamplayer ist."
k.o. für Schlamper
Das absolute k.o. ist für sie eine schlampige Bewerbungsmappe. "Ich brauche keine Klarsichthüllen. Das kostet unnötig viel Geld." Aber saubere Seiten sollten es schon sein. "Ohne Eselsohren, mit Unterschrift und dem Namen des richtigen Autohauses."
Von (ps) |
28.08.2008
| Netzcode: 1514747
Weiden
Vorfahrt für Teamplayer
Hohe Ausbildungsquote im Autohaus Friedrich
Ein vorgeschaltetes Praktikum ist ihrer Ansicht nach für beide Seiten hilfreich. "Da zeigt sich gleich, ob der Bewerber womöglich gegen Öle und Fette allergisch ist." Ob Hauptschule oder Mittlere Reife, ist für Barbara Friedrich dagegen nicht so entscheidend. "Wichtig ist, dass die Jugendlichen engagiert sind und interessiert." Ihren derzeitigen Azubis stellt sie in dieser Hinsicht nur das beste Zeugnis aus. Sehr gute Erfahrungen hat sie auch mit Bewerbern gemacht, die nach der Schule erst mal eine Bildungsmaßnahme bei Kolping oder im bfz Weiden besucht haben. Auch einigen Lehrlingen, die in anderen Firmen nicht zurecht kamen, gab Barbara Friedrich schon die Chance, die Ausbildung in ihrem Betrieb zu Ende zu machen. Sie hat es nicht bereut. "Vergangenes Jahr haben wir außerdem zwei Langzeitpraktikanten übernommen. Einer davon ist so engagiert, der kam mit einem gequetschten Fuß zur Arbeit", staunt die 37-Jährige. "Ich musste wirklich auf ihn einreden, damit er sich noch ein paar Tage auskuriert."
Von (ps) |
28.08.2008
| Netzcode: 1514747
Weiden
Vorfahrt für Teamplayer
Hohe Ausbildungsquote im Autohaus Friedrich
Ohne Elektronik geht nichts
"Praktische Interessen sollte man schon haben", rät Peter Gaida möglichen Nachahmern. "Ohne Interesse für Elektronik geht aber auch nichts", fügt seine Chefin hinzu. "In den Autos steckt heutzutage so viel Elektronik. Da muss man schon einen Stromkreis verstehen. Das Testgerät allein kann das nicht erledigen."
Peter Gaida hat alle Voraussetzungen erfüllt. Der 19-Jährige aus Neudorf bei Konnersreuth kommt im September bereits ins dritte Lehrjahr. Er hat die Entscheidung nie bereut.
Zwei Jahre Haft ohne Bewährung: Betrunkener Ungar tötet 39-jährige Mutter bei tragischem Unfall
Der schlimmste Albtraum: Die 39-jährige Autofahrerin hatte am 7. Juni keine Chance. Auf der Staatsstraße Weiden-Mantel gerät auf Höhe Neunkirchen ein betrunkener Bauarbeiter aus Ungarn auf die Gegenfahrbahn und rast frontal in ihren Wagen. Um 21.30 Uhr knallen die Autos ineinander. Die zweifache Mutter stirbt. Am Donnerstag steht der Unfallfahrer vor Gericht.
mehr...
Einzelhandel geht trotz Finanzkrise optimistisch ins Weihnachtsgeschäft
"Finanzkrise hin oder her. Weihnachten ist Weihnachten", meint Pro-Weiden-Chefin Andrea Janker. Ergo: "Eingekauft wird trotzdem." Ob das die Weidener Einzelhändler mit Blick auf das bevorstehende Weihnachtsgeschäft ähnlich optimistisch sehen? Josef Kellermann beschreibt die Gemütslage der hiesigen Geschäftsleute als "hoffnungsfroh". Gerade mit Blick auf den verkaufsoffenen Kathreinmarkt am Sonntag.
mehr...
Winterdienst-Einsatzleiter Hans Ruhland hatte heute eine kurze Nacht. Ab 2.30 Uhr morgens war er in Weiden unterwegs, um den Zustand der Straßen zu kontrollieren. Ab 4 Uhr standen weitere 30 Männer
mehr...
In vollem Umfang wies die erste Zivilkammer des Landgerichts eine Klage auf Schmerzensgeld gegen den Chefarzt der Urologie am Klinikum zurück. Professor Dr. Theodor Klotz hatte im Oktober 2002 einen damals 66-jährigen Patienten mit Prostatakrebs zunächst erfolgreich operiert.
mehr...
Senioren-Union und CSU-Fraktion wollen Seniorenpark mit Aktions-Parcours - Ideales Areal gefunden
Seit Theo Albrecht in der Sachsenstraße wohnt, ist er Zeuge der "Senioren-Rallye" im Viereck Esperanto-, Berliner- und Leimbergerstraße sowie zurück zu den Krummen Äckern. Bänke oder Plätze, auf denen die Senioren ausruhen, ins Gespräch oder gar richtig in Bewegung kommen könnten, gibt es nicht. Der agile ehemalige Wernberger Bürgermeister fand die Lösung: Er regte einen "Generationenpark" mit Aktions-Parcours an, der von Jung und Alt genutzt werden kann.
mehr...
Aus "Stegers" wird "Easy-Living-Kneipe" - "Club Platinum" startet heute
Der Name? Steht noch nicht fest. Der Stil? Gleichfalls unbekannt. Ansonsten aber hat Alexander Smardenkas ganz genaue Vorstellungen von dem, was die Gäste seines neuen Lokals erwarten soll: "Wenn du das erste Mal reinkommst, musst du sagen: Wow!"
mehr...
Als Schülerin verfolgte sie interessiert die Anfänge des Oberpfälzer Kunstvereins. Denn Kunst hat sie schon damals brennend interessiert. Hanna Goetz, geborene Herdey, kam als Erste in ihrer aus Südmähren stammenden Familie in Weiden zur Welt. Inzwischen ist Hanna Goetz Puppenmacherin, international anerkannt in USA, Japan und Russland und lebt in Rasch bei Altdorf. Erst vor kurzem wurde die 65-Jährige beim International Moscow Doll Salon mit dem Mega-Star-Award als beste ausländische Künstlerin ausgezeichnet.
mehr...
Hilfsprojekt muss heuer entfallen - Organisatorin Heike Brembs-Thoma ist krank
Bankkauffrau Heike Brembs-Thoma hatte wie immer schon im Hochsommer damit begonnen, die Neuauflage des von ihr 2004 initiierten Hilfsprojektes "Ein Baum für Weiden" für 2008 vorzubereiten. Doch dann das: "Eine längerfristige Krankheit warf mich aus der Bahn", erklärt die 38-Jährige. Die Folge: Das Projekt, bei dem Engel mit Wünschen von hilfsbedürftigen Kindern einen Baum im Foyer der Raiffeisenbank Weiden schmückten, muss erstmals ausfallen.
mehr...
1947 kam Hanna Goetz, geborene Herdey, in Weiden zur Welt. 1966 legte sie das Abitur in Weiden ab. 1966 bis '69 Lehramtsstudium für Grund- und Hauptschulen sowie Studium der Kunstpädagogik für
mehr...
OWV-Heimatabend mit viel Musik - Wanderer des Jahres ausgezeichnet
Echte Oberpfälzer Volksmusik und unterhaltsame Mundartbeiträge wechselten sich beim Heimatabend des Oberpfälzer Waldvereins (OWV) im Pfarrheim in Rothenstadt ab.
mehr...