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Regensburg
Furioser "David Beckham des Jazz"
Trompeter Till Brönner begeistert bei den Regensburger Schlossfestspielen - Neue "Rio"-Stücke präsentiert
Ist das nun höchst anspruchsvoller Pop? Oder kommerzieller Jazz? Till Brönner sind derartige Fragen ganz egal. Deutschlands populärster Trompeter liebt es, die Schubladen spielerisch zu wechseln. Der 37-Jährige hat schließlich sowohl ein Swing-Album mit den No Angels produziert, als auch eine CD mit dem Bariton Thomas Quasthoff aufgenommen. Und Ende 2007 sogar ein "Christmas Album" auf den Markt geworfen.Rund 1500 Gäste wurden am Montagabend bei den Regensburger Schlossfestspielen von Thurn und Taxis nicht enttäuscht. Facettenreich und gut gelaunt präsentierte sich der Sonnyboy aus dem niederrheinischen Viersen, da konnten auch ein paar Regentropfen im zweiten Teil des knapp zweistündigen Konzerts nicht stören.
Damenwelt liebt Sonnyboy
Seine fünfköpfige Band unterstützte Brönners exzellentes Trompetenspiel genial und rettete auch seine weniger erbaulichen Gesangseinlagen. Vor allem die Damenwelt liebt den smarten Till, der seine blütenweißen Hemden immer um einen Knopf zu weit aufknöpft. "David Beckham des Jazz" wird der Echo-Preisträger von 2007 gerne genannt. Der Titel passt, macht er doch wie das Fußball-Idol optisch einiges her und dribbelt ebenso leichtfüßig durch die musikalischen Spielfelder.
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