Weiden
"Alles in Deutschland"
So gefällt's dem Wirtschaftsminister: Seltmann setzt auf Qualitätsarbeit
Weiden. (rg) "Made in Germany". Und natürlich "Seltmann Weiden". Zwei Gütesiegel entdeckt Michael Glos auf der Unterseite der Kaffeekanne. Beide unverzichtbar für das Familienunternehmen und dessen treue Kunden, wie Christian Seltmann erläutert. Das Motto des Juniorchefs: "Alles in Deutschland, zu 100 Prozent!" Das hört der Bundeswirtschaftsminister gern.
Dies ist nach Weiherers Worten dann auch die beste Waffe gegen Billigkonkurrenz. "Billiger macht's immer einer", sagt der Geschäftsführer am Dienstag. "Die Frage ist, ob er's kann." Gegen chinesische Kopien, die auf dem europäischen Markt landen, geht Seltmann rigoros vor. "Wir haben in den letzten drei Jahren über 20 Prozesse geführt", erzählt Weiherer, "und keinen einzigen verloren." Immer besser liefen die fünf eigenen Läden, die das Unternehmen in China eröffnet hat. Ansonsten verkauft die Firma in alle Herren Länder. Der "Gastro-Anteil" beträgt dabei 40 Prozent. Keine Frage: ein Vorzeigeunternehmen für die Besucher von der CSU - neben Glos auch MdB Albert Rupprecht, dessen Vorgänger Georg Girisch, Bürgermeister Lothar Höher, MdL Georg Stahl, Fraktionschef Wolfgang Pausch, Bezirksrätin Marianne Rauh und Landtagskandidatin Petra Dettenhöfer. Die bekennt: "Ich habe auch Seltmann-Geschirr im Schrank - für besondere Anlässe." "Ein Fehler", protestiert Weiherer: "Sie sollten es jeden Tag benutzen ..."
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