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Weiden
Goldsuche im Stadtpark
Riesenandrang beim 15. Kinderbürgerfest - Für jeden etwas dabei
Weiden. (duf) Die Kugel rollt noch etwas zögerlich, am Ende fällt nur ein Kegel. Da nimmt Jonathan auf der Freiluft-Kegelbahn des SKK Wygant Weiden beim zweiten Wurf richtig Schwung - und trifft in die Vollen. Was für ein Erfolg für den Fünfjährigen - so wie das ganze Kinderbürgerfest.
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| Weiden im Goldrausch: Die Buben und Mädchen mussten allerdings einige Zeit im Trüben fischen, bevor sie kleine Gold- und Granatstückchen im Sandbecken des Bayerisch-Böhmischen Geoparks fanden. |
So wie die beliebte Seilbahn des THW, vor der Annalena, 7, zusammen mit ihrem Bruder Christopher, 4, steht und ehrfürchtig nach oben blickt: "Da mal mitfahren wäre schon toll." Der Papa hat ein Einsehen und ab geht's in die Warteschlange. "Wir sind eigentlich jedes Jahr hier. Das muss man einfach mitnehmen", meint der Vater der Zwei. "Außerdem kann ich mich sowieso nicht dagegen wehren", sagt er lachend mit Blick auf seine Kinder. Und wie war die begehrte Seilbahnfahrt? "Ganz schön schnell, aber auch ganz schön schön", erzählt Annalena. Noch ein bisschen höher geht es beim "Segelflug-Simulator" des Aero-Club Weiden. Eine Runde in einem echten Segelflieger zu drehen - auch wenn er nicht wirklich abhebt, sondern an einem Kran hängt -, dafür stehen die Kinder gerne in der Warteschlange.
Gleich daneben sind mutige Buben und Mädchen beim Hürden-Wettlauf "Kind gegen Hund" gesucht. Jonas, 11, traut sich als Erster und sucht sich Hündin Trulla als Gegner aus. Das Rennen ist knapp, doch im Ziel hat Trulla die Hundeschnauze knapp vorne. Aufregung herrscht derweil beim "Goldwäscher"-Stand des Bayerisch-Böhmischen Geoparks. Wer findet im Oberpfälzer Sand als erstes einen Klumpen Gold? "Die winzigen Gold- und Granatstückchen habe ich zuvor hineingemischt", gibt "Gold-wäscher" Karl Ochantel zu. Das trübt die Freude der Kinder, die eifrig mit ihren Sieben das Wasser-Sandbecken durchforsten, aber überhaupt nicht. Ist der "Goldrausch" erst einmal abgeklungen, können die Kinder gleich nebenan Gipsabdrücke von echten Ammoniten herstellen und - ebenso wie ihre Goldfunde - mit nach Hause nehmen. Dorthin wollen die meisten Kinder aber noch lange nicht.
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