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Weiden
"Frechheit" der Staatsregierung
Harsche Kritik der Wirtschaft an Verteilung der Transrapid-Mittel - Lob für OB Seggewiß (SPD)
Weiden. (cf) Als "Frechheit" wertete es der Vorsitzende des IHK-Gremiums Weiden, Gerhard Ludwig, dass die Nordoberpfalz bei der Verteilung von 490 Millionen Euro Transrapid-Mittel gänzlich ausgespart bleibt: "Auch in der Zeit nach Stoiber geht es weiter wie bisher. Schöne Reden und Besuche helfen unserer Region nicht weiter ."
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Bereits in der vergangenen Woche bekam Wirtschaftsministerin Emilia Müller die ungeschminkte Kritik der heimischen Wirtschaft um die Ohren. Die CSU-Politikerin wollte sich - nichtöffentlich - im Gespräch mit rund 20 Unternehmern aus der Region im BHS-Innovisioncenter ein Stimmungsbild machen. Dabei stellte sie die Verteilung der Transrapid-Mittel vor, von denen zwar knapp 30 Millionen Euro in die Oberpfalz fließen (davon vier Millionen ins ATZ Sulzbach-Rosenberg), aber kein einziger Euro in die nördliche Oberpfalz.
Engel: Haarsträubend
"Bei diesen Zahlen sträuben sich allen anwesenden Unternehmern die Haare", sagte Christian Engel (Geschäftsführer der BHS Corrugated) nach Informationen unserer Zeitung. Dem Vernehmen nach übte u. a. auch der Vize-Vorsitzende des IHK-Gremiums, Martin Stangl, gegenüber der Ministerin deutliche Kritik: "Die Wirtschaft der Nordoberpfalz muss für den Ausbau der Hochschule spenden - und die Staatsregierung verteilt die Millionen in anderen bayerischen Regionen." Am Rande der konstituierenden Sitzung des IHK-Gremiums lobte Vorsitzender Ludwig ausdrücklich die Zusammenarbeit mit Oberbürgermeister Kurt Seggewiß (SPD): "Die Wirtschaft findet jetzt Gehör in der Stadt Weiden."
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Herr Gerhard Ludwig schreibt immer passend und genau wie es der Wirtschaft in der nördlichen Oberpfalz geht. Er nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Das ist zu bewundern. Herr Ludwig machen Sie weiter so!!!
Vielen Dank für Ihr Engagement.
Grundsätzlich gibt es zwei Formen der Finanzierung/Förderung:
die private durch Einzelpersonen und die Wirtschaft(was natürlich Abhängigkeiten schafft) und die öffentlich-staatliche(Steuergelder).
Schlägt man den privaten Weg ein, darf man sich nicht wundern, wenn die öffentlich-staalichen Quellen spärlicher sprudeln!
Das sollte nicht nur Fachleuten aus dem IHK-Gremium klar sein.

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