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Angemerkt
Kasperltheater
Der Rekord-Kurzzeit-Vorsitzende spricht von einem Kindergarten. Eine Beleidigung für unseren Nachwuchs. Und selbst der Ausdruck "Kasperltheater" wirkt fast verharmlosend. Da erzielt die FDP, die in Weiden schon lange keine entscheidende Rolle mehr spielt, dank ihres Kandidaten bei den Oberbürgermeisterwahlen beachtliche 14 Prozent, wird sozusagen zum Zünglein an der Waage, weil sie CSU und SPD in die Stichwahl zwingt.
Doch hinter den Kulissen gibt es Kompetenzgerangel. Der frühere Vorsitzende Malzer will sich offenbar mit aller Macht an der Macht halten. Scheitert. Und scheint jetzt doch wieder der Gewinner. Denn nach dem Rücktritt der neuen Vorstandschaft nach nur vier Wochen ist er als Beisitzer als einziger noch im Amt. Der erfolgreiche OB-Kandidat, Chefarzt Dr. Theo Klotz, hält sich im Hintergrund, überlässt die Bühne lieber Promotern, die sich gern selbst promoten. Vom Kasperltheater zum Trauerspiel. Eigentlich müsste die FDP anders heißen, nämlichVDP. Wofür das steht? Ganz einfach: Vergesst diese Partei.
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