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Angemerkt
Jeder ist ersetzbar
Der Spruch ist nicht neu: "Jeder Mensch ist ersetzbar." Eine unangenehme Wahrheit, mit der sich wohl oder übel auch Professor Kurt Seibert vertraut machen muss. Im Kulturausschuss am Mittwoch gab es nur eine Stadträtin, die ausdrücklich betonte: "Die Max-Reger-Tage sind so gelaufen wie wir wollten. Wir waren zufrieden." Für diese Worte erntete Waltraud Koller-Girke (SPD) prompt den heftigen Widerspruch von Dagmar Brühler (CSU). Die legte den Finger in die Wunde, hob die wiederholten Etatüberschreitungen unter der Regie von Professor Seibert hervor. Sein Abgang erhält damit nachträglich einen unangenehmen Beigeschmack. Das ist schade, aber nicht zu ändern.
In einer schriftlichen Presseerklärung, die der Professor am Dienstag gemeinsam mit OB Kurt Seggewiß abgegeben hat, bietet er für die künftigen Max-Reger-Tage seinen Rat an, "wenn dieser benötigt wird." Es sieht nicht danach aus, als würde die Stadt auf dieses Angebot zurückgreifen.
Im Blickpunkt
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