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Blitzschlag des Schicksals
"Jugend ohne Jugend": Coppolas merkwürdige Love Story
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| Alexandra Maria Lara als Laura: Mit Coppola endgültig auf dem Weg zum Weltruhm. Bild: Sony |
Es war stiller geworden um den Mann, der mit dem Vietnam-Epos "Apocalypse Now" und dem dreiteiligen Mafia-Thriller "Der Pate" Filmgeschichte geschrieben hat. Dann legte ihm jemand ein Buch des rumänischen Philosophen, Religionswissenschaftlers und Romanciers Mircea Eliade auf den Nachtisch, das er nun verfilmt hat.
Herausgekommen ist ein "anderer" Coppola, der alle Dinge zwischen Leben und Tod hemmungslos ausloten will. Im Film ist der gealterte Linguistik-Professor (Tim Roth) noch immer auf der Suche nach dem Ursprung der Sprache - dies ist sein Lebenswerk. Vom Blitz getroffen, vollzieht sich an ihm die wundersame Verjüngung bei gleichzeitig riesig wachsendem Intellekt. Es ist die Zeit der Nazis, und die interessieren sich sehr für die Frage, wie man mit Millionen Volt wie beim Blitz vielleicht den "Übermenschen" schaffen kann. Auf der Flucht - sein Professor Stanciulescu (Ganz) hat ihn zuerst noch abschirmen wollen - ermöglichen es Seelenwanderung und Wiedergeburt, dass er die verlorene Liebe (Lara) trifft.
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