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Dreiste Diebe drehen ein Ding
"Bank Job": Britischer Thriller um einen legendären Bankraub mit Jason Statham ("Transporter")
Eine wahre Geschichte steckt hinter dem britischen Thriller "Bank Job": Im September 1971 sorgte ein spektakulärer Bankraub in London für Schlagzeilen. Die Täter hatten von einem Keller in der Nachbarschaft einen 13 Meter langen Tunnel zur "Lloyds Bank" in der Baker Street gegraben, erreichten so den Tresorraum, raubten etliche Schließfächer aus und entkamen - und das, obwohl ein Amateurfunker den Funkverkehr der Gangster mitgehört hatte.
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| Graben sich durch: Dave (Daniel Mays, links) und Terry (Jason Statham, rechts) im Tunnel, durch den sie in die Bank gelangen wollen. Bilder: Kinowelt |
Echter Bankraub als Vorlage
Der "Walkie-Talkie-Einbruch" lieferte die Grundlage für den Thriller "Bank Job". Dabei geht der Film recht frei mit den historischen Fakten um, einige Figuren wurde aus dramaturgischen Gründen erfunden. Trotzdem hat Regisseur Roger Donaldson ("Thirteen Days", "Dante's Peak") einen stimmigen, spannenden Thriller mit viel 70er Jahre-Flair und Musik in Szene gesetzt - die Story mit ihren Verwicklungen bis in höchst Kreise hinein ist auch nach mehr als 30 Jahren einfach unglaublich spektakulär.
Terry (Jason Statham) und sein Kumpel Eddie (Michael Jibson) drehen als Gebrauchtwagenhändler im Londoner East End schon einmal kleine Deals, aber als Terrys Jugendliebe Martine Lowe (Saffron Burrows) wie aus dem Nichts aufkreuzt und von dem perfekten Bankraub schwärmt, wird der in Geldnöten steckenden Terry schnell schwach. Nur leider weiß Terry nicht, dass die attraktive Martine als Lockvogel vom Geheimdienst "MI 5" geschickt wurde, um die kleinen Fische aus der Autowerkstatt zu einem großen Raubzug zu animieren.
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