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Grüner wird's nicht

Comic-Verfilmung: "Der unglaubliche Hulk"

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Hut ab, Dr. Jones!

Steven Spielbergs "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels"

Es gibt von Zeit zu Zeit Filme, auf denen Erwartungen lasten wie mehrere Tausend Tonnen Granit. Schwer und erdrückend. Das Publikum trägt einen Großteil der Last bei, die Fans, die Freaks. Und die Kritiker wetzen die Messer zum Zerlegen des Streifens schon lange, bevor sie auch nur eine Minute gesehen haben. Der vierte Teil der "Indiana Jones"-Reihe ist so ein Film: Verdammt dazu, den Erwartungen der Mehrheit nicht gerecht werden zu können. Trotzdem ist der Streifen eine wahre Freude. mehr...
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"Julia": Die Britin Tilda Swinton als einsame Frau auf dem Weg nach unten

Die britische Schauspielerin Tilda Swinton absolviert in dem frei nach John Cassavetes legendärem Film-Melodram "Gloria" aus dem Jahr 1980 realisierten Thriller eine schauspielerische Tour de Force. mehr...
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Von Wolf von Dewitz, dpa  |  12.06.2008  | Netzcode: 1412518

Nur mäßig in Schuss

"You Kill Me": Komödie mit Ben Kingsley und Téa Leoni

Ein Paar mit Durchschlagskraft: Fred (Ben
Ein Paar mit Durchschlagskraft: Fred (Ben Kingsley) und Laurel (Téa Leoni). Bild: Koch
Auftragskiller haben es schwer. Kaum beginnen sie, abseits ihres eiskalten Jobs zu menscheln, fangen die Probleme an. Depressionen, Liebeskummer und Midlife-Crisis bekommen dem klaren Blick durch das Zielfernrohr einfach nicht. In der schwarzen Komödie spielt Ben Kingsley einen saufenden Profikiller, der zum Entzug nach San Francisco geschickt wird. Dort arbeitet er übergangsweise in einem Leichenschauhaus und verliebt sich in die Tochter seines ersten "Kunden".

Komödien über kummervolle Killer haben Filmemachern schon häufiger Raum geboten für aberwitzige Dialoge in absurden Situationen, eine fantasievolle Bildsprache und Hauptdarsteller, die sich in ungewohnten Rollen austoben. Ex-"James Bond" Pierce Brosnan wandelte 2006 in "Mord und Margaritas" als Auftragsmörder auf dem Abstellgleis halbnackt durch eine Hotellobby. Und Colin Farrell ("Brügge sehen... und sterben", 2008) sollte beim Sightseeing in mittelalterlichen Kirchen Buße tun und landete doch nur am Kneipentisch. Diese rabenschwarzen Komödien waren originelle Lichtblicke im Hollywood-Grau. Nun versucht sich Leinwand-"Gandhi" Kingsley als gewissenhafter Killer. Wirklich neu ist das nicht: Schon in "Sexy Beast" (2000) gab er den aggressiven Kriminellen. Regisseur John Dahl setzt auf skurrile Situationskomik, etwa wenn der verhärmte Protagonist Frank (Kingsley) in der Therapiegruppe sein Herz öffnet und von den schwierigen Arbeitsverhältnissen in seinem Job berichtet. Um ungefährlich zu erscheinen, erwartet Frank eines seiner Opfer in Unterwäsche in dessen Büro.

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