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Hit aus Italien
Tragikomödie: "Mein Bruder ist ein Einzelkind"
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| Accio (Elio Germano, links) und Manrico (Riccardo Scamarcio). Bild: Kool |
Humorvoller Bruderkampf
Die Entwicklungen und Kabbeleien der beiden Arbeitersöhne, die sich auch noch in dasselbe Mädchen verlieben, bündelt Regisseur Daniele Luchetti zu einem überwiegend humorvollen Porträt der jugendbewegten sechziger und siebziger Jahre in Italien. Dort sahen bereits weit mehr als eine Million Kinobesucher die von Schlagern der Zeit untermalte Tragikomödie. Sympathisch unverbraucht und lebensnah wirkende Schauspieler bilden ohnehin den dicksten Pluspunkt der oft erfrischenden Arbeit des angesehenen 47-jährigen Regisseurs ("Il Piccolo Maestri", 1998): Voller Charme und Schwung agieren nicht nur Germano als titelgebendes, ruppiges "Einzelkind" und Riccardo Scamarcio als umschwärmter und schwärmerischer Erstgeborener. Auch Angela Finocchiaro und Massimo Popolizio als entnervte Eltern sowie Luca Zingaretti als väterlicher Freund und verschrobener, später Mussolini-Fan gehören zum Kaleidoskop skurriler Charaktere, denen man gern zusieht.
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