Zum Artikel: Zum Kinoprogramm

Zum Kinoprogramm

Alle Filme der Oberpfalz

mehr...
Zum Artikel: Kurz notiert

Kurz notiert

Weitere Neustarts dieser Woche

mehr...
Zum Artikel: Seelenvolle Erzählung

Seelenvolle Erzählung

Noch ein Familiendrama: "So viele Jahre liebe ich Dich"

Der Augenaufschlag der Kristin Scott Thomas ist einfach bezaubernd. Wie nur wenige Schauspielerinnen ihrer Generation versteht sie es meisterhaft, einer von ihr interpretierten Figur ein Geheimnis zu geben. mehr...
  • Seite 1
  • Seite 2
  • Seite 3
  • Seite 4
Von Christian Vogl  |  01.05.2007  | Netzcode: 11004803
Filmbesprechung

Begehbare Innenräume

David Lynchs neuer Film "Inland Empire"

Filmbesprechung. Warum spaltet jeder Film von David Lynch Zuseher und Kritiker in drei Lager? Auch um "Inland Empire gruppieren sich seit der Vorführung bei den Filmfestspielen von Vendedig 2006 wieder 1. leidenschaftlich um Sinn ringende "Fans", 2. ratlos gähnende oder auf Deutungsverweigerung bestehende "Gegner" und 3. die große Mehrheit, die "solches Zeug" sowieso nicht sehen mag.

Szenenfoto Inland Empire
David Lynch drehte seinen letzten Film mit DV-Kamera
Somit gilt, als vorweggenommenes Werbefazit dieser Filmbesprechung, dass "Inland Empire" für Freunde von Lynchs Arbeit zu empfehlen ist, für die anderen nicht und schließlich, wie die meisten anderen seiner Filme, für Lynch-Neulinge sich als Lagertest eignet.

Das wird letztlich wohl daran liegen, dass Lynch schnellem, eindeutigen Verständnis keine Nahrung liefert. Obwohl (oder weil?) er eigentlich mit den großen alten Themen und sehr einfachen Mitteln arbeitet; und obwohl (oder weil?) die Inszenierung immer sehr langsam vorangetrieben wird und ohne aufwändige Tricks auskommt, "special effects" weitgehend meidet. Darin ist Lynchs Werk vergleichbar mit demjenigen der Schriftsteller Franz Kafka oder Samuel Beckett, auch was die eingangs genannten drei Rezeptionslager angeht.

  • Seite 1
  • Seite 2
  • Seite 3
  • Seite 4
Kommentare
Ihre Kommentare werden veröffentlicht in Kooperation mit der best webnews GmbH, Köln.
zum Thema

Zombies und Zimbos in der klassenlosen Gesellschaft

"Montag kommen die Fenster" (Deutschland 2006, 91 Minuten. Regie: Ulrich Köhler)

Ulrich Köhlers zweiter Spielfilm projiziert auf der Suche nach einem wahren Leben einen kleinfamiliären Mikrokosmos ohne Sinn und ohne Ziel zwischen Naturalismus und Surrealismus mehr...