(AFP)
Conti-Aufsichtsrat lehnt Schaefflers Übernahmeangebot ab
Einigung wird aber als erstrebenswert erachtet
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| Continental-Chef Wennemer © DDP/AFP / Nigel Treblin |
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| Continental-Werk © DDP/AFP / Nigel Treblin |
Medienberichten der vergangenen Tage zufolge war der Conti-Aufsichtsrat zwischenzeitlich gespalten, was die Übernahmepläne anging. Während demnach Teile des Kontrollgremiums die Schaeffler-Offerte ablehnten, soll Aufsichtsratschef Hubertus von Grünberg einer Mehrheitsbeteiligung der Franken gegenüber nicht abgeneigt gewesen sein. Dem "Manager-Magazin" hatte er gesagt: "Wenn die Übernahme wahrscheinlich ist, dann bevorzuge ich, dass wir keine verbrannte Erde hinterlassen."
Conti-Vorstandschef Manfred Wennemer hatte sich wiederholt offen für eine strategische Beteiligung Schaefflers in Höhe von 20 Prozent gezeigt - die Franken wollen allerdings eine Kontrollbeteiligung von über 30 Prozent. Derzeit kontrolliert Schaeffler acht Prozent der Conti-Anteile, hat aber Zugriff auf weitere 28 Prozent.
Für die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat erklärte Werner Bischoff von der IG BCE, jetzt gehe es um die Sicherung von Standorten und Arbeitsplätzen. In den jetzt anstehenden Gesprächen wollten die Arbeitnehmervertreter im Conti-Aufsichtsrat alles tun, um Standorte, Beschäftigung sowie den Erhalt von Tarifverträgen und Mitbestimmungsrechten zu sichern und den Verkauf oder die Verlagerung von Unternehmensteilen zu verhindern. Ähnlich äußerte sich die IG Metall
Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) hatte die Schaeffler-Pläne im "Handelsblatt" positv bewertet. Auch in der Autoindustrie gab es Zustimmung für eine Übernahme Contis.
© 2008 AFP

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