Von Thomas Schaller  |  27.01.2007  | Netzcode: 50967620
Hopfgarten

Mehr Komfort auf der Piste

In der Ferienregion Hohe Salve sollen sich Familien wohlfühlen - 35 Prozent Rabatt bei Superskiwochen

Hopfgarten. Das Panorama ist einfach grandios. Hier oben auf der Hohen Salve fühlt man sich weit weg vom Alltag. Noch höher ragen die schroffen Felswände des Wilden Kaisers in den Himmel. In der anderen Richtung wartet die Abfahrt ins größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs, die Skiwelt Wilder Kaiser/Brixental.

Hopfgarten 6
Eine grandiose Bergwelt tut sich dem Winterurlauber rund um den Wilden Kaiser auf. (Bilder: Schaller)
Friedl Eberl, der Geschäftsführer der Liftgesellschaft Hopfgarten-Itter-Kelchsau, blickt schon weit in die Zukunft: "In zwei Jahren kommt der Zusammenschluss mit Kitzbühel." Zwei weitere Anlagen werden dann die Verbindung mit dem Weltcup-Skiort ermöglichen - der zweitgrößte Verbund Europas. Mit genügend Kondition können die Pistenfans dann von Itter bis hinter nach Mittersill fahren, ohne auch nur ein einziges Mal den Skibus zu benötigen.

Doch auch direkt vor der Haustür wird in der Ferienregion Hohe Salve investiert. Die Erschließung des 1829 Meter hohen Kegels von Hopfgarten aus hat Tradition. Ende der 40er Jahre brachte der damals längste Sessellift Europas die Skifahrer auf den Berg. Heute führt eine moderne Achter-Gondelbahn bis zur Mittelstation nahe dem urigen Berggasthof "Tenn".

Von dort geht es heute noch mit Sesselliften weiter nach oben. Wenn die Pläne aufgehen, wird nächstes Jahr laut Eberl für rund zehn Millionen Euro eine weitere Gondelbahn gebaut, die den Anschluss bis hinauf zur Hohen Salve schafft. Schon jetzt vergnügen sich an Spitzentagen bis zu 48.000 Menschen im Skigebiet. Sollen die neuen Bahnen mehr Wintersportler anlocken?

"Nein", sagt Evelyn Richter, Geschäftsführerin der Ferienregion Hohe Salve. "Wir wollen nicht mehr die Förderleistung erhöhen. Alles, was jetzt noch gebaut wird, dient der Komfort- und Servicesteigerung." Bequem sollen es auch die Familien haben. Direkt an der Talstation der Salvenbahn in Hopfgarten hat die Ferienregion eine Kleinkinderbetreuung eingerichtet. So können die Eltern nach Richters Ansicht beruhigt auf den Berg.

Und auch das schätzen die Familien: Von den 250 Pistenkilometern der Skiwelt seien 90 Prozent in den Schwierigkeitsstufen Rot und Blau, also genau das, was Eltern und Kinder wollten. Für die nötigen Pausen ist ebenfalls vorgesorgt: Durchschnittlich alle dreieinhalb Kilometer laden ein Berggasthof, eine Schirmbar oder eine Skihütte, viele von ihnen privat bewirtschaftet, zum Zwischenstopp bei G'röstl oder Kaiserschmarrn ein.

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Uralte Bauernhäuser bilden den Kern des idyllischen Ortes Kelchsau, eine Ansicht, die nicht nur Hobbyfotografen begeistert.
Gravierende Probleme hat in dieser Saison, wie fast überall in den Alpen, das warme Wetter bereitet. Nach den Worten von Seilbahn-Geschäftsführer Eberl war auf Grund der hohen Temperaturen nur an wenigen Tagen eine künstliche Beschneiung möglich. Der Bau weiterer Speicherteiche soll in den nächsten Jahren dafür sorgen, dass künftig ein paar Nächte ausreichen, um die Pisten in einen guten Zustand zu bringen.

"Wir haben gelernt aus diesem warmen Winter." Wenn der derzeitige Wintereinbruch anhält und weiteren Schnee bringt, dürften heuer auch die Superskiwochen vom 24. März bis 9. April ein Erfolg werden. Bei einem Mindestaufenthalt von einer Woche in einem der teilnehmenden Betriebe, so erläutert Evelyn Richter, erhalten die Urlauber einen Preisnachlass von 35 Prozent - auf Unterkunft, Liftpass, Skiverleih und Skischule.

Die Tourismus-Geschäftsführerin verweist auf einen "neuen Boom": das Tourengehen. Die Kelchsau, einer der acht Orte der Ferienregion Hohe Salve, gelte schon lange als idealer Ausgangspunkt für die schönsten Touren in den Kitzbüheler Alpen. Bisher waren die Ziele Geheimtipps. Seit kurzem liefere die Tourismus-Homepage genaue Beschreibungen mit Höhenprofil und sogar GPS-Daten.

Kein Geheimtipp sind die Kreationen des vielfach ausgezeichneten Kochs Burkhard Pederiva im "Fuchswirt", einem Gasthof, der auf einer jahrhundertelangen Tradition aufbaut. Das Gebäude ist eines der uralten Bauernhäuser, die, meist aus Holz erbaut, den Ortskern der Kelchsau bilden. Das Ensemble trägt die Handschrift von Annemarie Rauch, einer passionierten Jägerin und Pferdezüchterin, die mehrere Häuser renoviert hat. Nicht nur Hobbyfotografen sind von dieser Idylle begeistert.

Informationen



Ferienregion Hohe Salve
Bahnhofstraße 4a
A-6300 Wörgl
Telefon 0043/5332/76007
Fax 0043/5332/71680
E-Mail: info@hohe-salve.com
Informationen im Internet: www.hohe-salve.com

Einkehrtipps



"Fuchswirt" Kelchsau
Burkhard Pederiva
Oberdorf 11
A-6361 Kelchsau
Telefon 0043/5335/7171
Fax 0043/5335/7171-4
pede@aon.at
www.pederiva.com

Berggasthof Tenn
Familie Wahrstötter
Innersalvenberg 30
A-6361 Hopfgarten
Telefon 0043/5335/2412
Fax 0043/5335/40307
gasthof.tenn@aon.at

Alpengasthof Rigi
Familie Eisenmann
A-6361 Hopfgarten
Telefon 0043/5335/2430
rigi-eis@aon.at

Rundell
Apr¨s-Ski und Caf©
Bernhard und Gitti Huber
Meierhofgasse 33
A-6361 Hopfgarten
Telefon 0043/664/4018410
bernhard@photopoints.cc
www.lhm.at

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