Von wegen Neue Welt
Die Indianer waren schon vor den Europäern da
Dieser Name für Amerika klang nach einem unberührten Ort. Aber als Menschen aus Europa vor rund 400 Jahren anfingen, den Kontinent zu besiedeln, war das Land keineswegs unbewohnt.
Erbitterte Kämpfe
Dort lebten seit vielen tausend Jahren indianische Völker. Mit der Ankunft der Weißen begann allmählich ihre Verdrängung und eine Zeit, in der sich Ureinwohner und Siedler erbittert bekämpften. Anfangs war das Zusammenleben teilweise noch friedlich. Beide Seiten machten etwa Geschäfte miteinander. Aber so blieb es nicht lange. Die weißen Siedler wollten Land, um ein neues Leben anzufangen. Und es wurden immer mehr.
Krankheiten eingeschleppt
Viele Indianer betrachteten die Weißen als Eindringlinge. Immer wieder kam es zu grausamen Gefechten. Auf beiden Seiten starben viele Menschen. Viele Indianer steckten sich bei den Weißen auch mit Krankheiten an, die sie nicht überlebten.
Letztlich waren die Ureinwohner den Siedlern unterlegen. Tausende Indianer wurden getötet, die Überlebenden wurden gnadenlos vertrieben. Sie mussten in oft karge Gebiete umziehen, die ihnen die Weißen zuteilten. (dpa)
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