- Seite 1
- Seite 2
Stuttgart
Kinder klammern sich an jeden Strohhalm
Bei "Fluss der Drachen" Kampf um bunte Edelsteine - Spielelandschaft wird mit echtem Wasser gefüllt
|
| "Ratz fatz, her mit dem Schatz": Mit diesem Kommando verkünden die Spieler bei "Fluss der Drachen", dass ihr Segelboot an der richtigen Stelle ankert. Der Spielverlauf ist bisweilen sehr hektisch. Manch einem Erwachsenen geht da vorzeitig die Puste aus. Bild: kosmos |
Das smaragdgrün schimmernde, dreidimensionale Flussbett ist wasserdicht und wird vor jedem Spiel neu mit einem dreiviertel Liter kostbarem Nass gefüllt. Darauf schaukelt ein Moosgummischiffchen von Anlegestelle zu Anlegestelle. Mit seiner Hilfe hoffen die Spieler steinreich zu werden. Sobald das Boot nämlich an einem vorher gewählten Hafen anlegt, darf der ziehende Spieler mit einem vorher dort platzierten Drachen die Ladung des Königs oder auch einen Mitspieler um einen oder zwei Edelsteine erleichtern. Es ist aber durchaus auch möglich, dass er einen Stein abgeben muss.
Was am Ufer passiert, entscheiden kleine Bildchen, die ins Fußende der fünf Kunststoffdrachen jeder Farbe eingelassen sind. Sichtbar werden die Bilder erst beim Umdrehen des Spielsteins. Wer zuerst die auf Höhlenkarten vorgegebenen Edelsteine erbeutet hat, ist Sieger. Für den Wind in den Segeln sorgen die Spieler selbst durch handelsübliche Strohhalme. Dabei gilt es, mit Gefühl zu Werke zu gehen, denn nur wenn das Schiff an einer ganz bestimmten Stelle "vor Anker geht", gibt es die funkelnden Klunkern. Während einer das Schiffchen anpustet, würfeln alle anderen und versuchen, durch den Wurf des Zielort-Bildchens dem Mitspieler den Wind aus den Segeln zu nehmen und den Zug zu stoppen.
- Seite 1
- Seite 2
Kommentare
Ihre Kommentare werden veröffentlicht in Kooperation mit der best webnews GmbH, Köln.
zum Thema













versenden
drucken
Leserbrief
kommentieren


















