Ford passt Focus Cabrio-Coupé dem aktuellen Design an
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Hyundai punktet mit dem i30cw - Bis zu 3500 Euro weniger als der Wettbewerb
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Der Name ist einfacher gesprochen als geschrieben: Qashqai (Kasch-Kai) hat Nissan den neuen Stadt-Nomaden genannt, nach einem durch die Wüste ziehenden Volksstamm aus dem Süden des Irans. Die Kreuzung aus Kompakt-Limousine und SUV soll das Beste aus zwei Welten bieten, ohne die jeweiligen Nachteile mitnehmen zu müssen.
Also ist der Qashqai robust und kompakt für den Einsatz in Stadt und Land, zugleich aber auch agil und dynamisch für längere Reisen. Die erhöhte Sitzposition beschert jedenfalls das Gefühl von Sicherheit. Der Bereich um den Fahrer ist betont funktionell ausgelegt, während der übrige Innenraum den Wohlfühlfaktor betont.
Der in England gebaute Japaner ist rund zehn Zentimeter länger als ein Golf, aber acht kürzer als ein Toyota RAV4. Die Platzverhältnisse sind dennoch großzügig. Die großen Sitze sind angenehm straff und bieten ausreichend Seitenunterstützung. Das perforierte Leder lässt eine gewisse Luftzirkulation zu, was im Sommer das Schwitzrisiko mindert.
Alle Hebel und Schalter liegen gut zur Hand, die Bedienung gibt keinerlei Rätsel auf. Das gilt auch für das optionale Navigationsgerät. Über das Multifunktionslenkrad lassen sich Tempomat und Audiosystem bedienen und auch alle wichtigen Betriebszustände abrufen. Über einen Drehschalter am Mitteltunnel kann man zwischen Zwei- und Allrad wählen, lässt sich auch eine starre Verteilung der Antriebskraft auf beide Achsen wählen.
In unserem Testwagen war auch noch eine Rückwärtskamera installiert, deren Bild bei eingelegtem Rückwärtsgang auf dem großen Navi-Display angezeigt wurde. Weniger gefallen hat uns das so genannte "Intelligent Key System", das zwar den Fahrer erkennt, wenn er sich mit dem Schlüssel in der Tasche dem Fahrzeug nähert. Das sich aber statt mit einem Druckknopf nur über einen Drehschalter starten lässt - falls Bremse und Kupplung getreten sind. Beim Abstellen muss dann ein kleiner Knopf gedrückt werden, sonst arretiert die Verriegelung nicht.
Der Kofferraum öffnet elektrisch unterstützt sehr leicht. Die Öffnung ist groß, die Klappe allerdings für Großgewachsene recht anstößig. Weil aber nicht so hochbeinig wie die SUV-Konkurrenz, ist der Qashqai weitaus wankstabiler und schaukelt sich nicht auf. Ausritte ins tiefe Gelände sind nicht zu empfehlen, da mangelt es an der notwendigen Bodenfreiheit. Aber auf losem Untergrund oder winterlichen Straßen ist man mit dem Nissan bestens bedient.
Obwohl mit 140 PS auf dem Papier doch recht ordentlich bestückt, Baume ausreißen kann der Crossover nicht. Der Zweiliter-Motor ist zwar drehfreudig, wirkt aber etwas zäh. Da zerren die doch erklecklichen Kilos an der Leistung. Das macht sich auch im Verbrauch bemerkbar. Zwar errechneten wir 8,8 Liter im Schnitt, doch waren wir überwiegend auf langen Autobahnabschnitten und mit auf Richtgeschwindigkeit ausgerichtetem Tempomat unterwegs.
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