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Der Knauserer macht auch noch Spaß
Allen Unkenrufen zum Trotz: Mercedes hat mit dem neuen Common-Rail-Diesel noch viel vor
In glatten sieben Sekunden von null auf Hundert, 250 km/h Höchstgeschwindigkeit und dann nur einen Fingerhut über fünf Liter im Verbrauch - geht denn das? "Freilich", sagt Mercedes und rollt schon mal einen neuen Stern aus Stuttgart auf die Straßen.
Die Eckdaten sind aber auch enorm: Aus einem Hubraum von 2143 Kubikzentimetern schöpft der Vierzylinder satte 204 PS. Noch gewaltiger das maximale Drehmoment von 500 Newtonmeter, das bereits ab 1600 Umdrehungen zur Verfügung steht. Das ermöglicht die Leistungsdaten einer ausgesprochen sportlichen Limousine.
Obwohl also im Niveau auf einer Stufe mit einem Sechszylinder der Dreiliter-Größe verbraucht der neue Motor in der neuen C-Klasse nur 5,2 Liter Diesel und lässt den CO2-Ausstoß bei 138 g/km bewenden. In Sachen Abgasqualität ist er also bereits mit der EU5-Plakette geschmückt. Und in Kombination mit Bluetec hat er sogar EU6-Potenzial.
Da hat das Knausern einen hohen Spaßfaktor. Möglich macht es eine Reihe von technischen Schmankerln. Vor allem die Common-Rail-Technik der mittlerweile vierten Generation samt zweistufiger Turboaufladung. So genannte Piezo-Injektoren sorgen für eine exzellente Sprayaufbereitung der eingespritzten Kraftstoffmenge und damit optimale Verbrennung. Das gleiche System setzt Mercedes zukünftig auch beim C 220 CDI mit 170 PS ein, während die 136-PS-Variante weiterhin mit der einstufigen Turboaufladung arbeiten muss.
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