Ford passt Focus Cabrio-Coupé dem aktuellen Design an
Knapp zwei Jahre nach dem Start hat Ford sein Focus Coupé-Cabriolet optisch überarbeitet und dem aktuellen Design der Marke angepasst. Eine neue Front mit veränderter Motorhaube sowie umfangreiche
mehr...
Der "kleine Bruder" des Audi Q 7 heißt Q 5 und kommt Ende des Jahres in Deutschland zu Preisen ab rund 36 000 Euro auf den Markt. Das 4,63 Meter lange, 1,88 Meter breite und 1,65 Meter hohe SUV
mehr...
Hyundai punktet mit dem i30cw - Bis zu 3500 Euro weniger als der Wettbewerb
Kompakte Kombis sind im Kommen. Das jüngste Mitglied der Hyundai-Familie nimmt etablierte Wettbewerber wie VW Golf Variant oder Opel Astra Caravan voll ins Visier. Zur Markteinführung kommt der knapp 4,50 Meter lange i30cw mit vier aus der Schrägheck-Limousine bereits bekannten Motoren.
mehr...
Köln. (dpa) Auch wenn der Ford Capri als Vorreiter der familientauglichen Sportcoupés aus den 70er Jahren gilt, hat bis heute erst ein vergleichsweise kleiner Kreis von Enthusiasten den Stellenwert des Autos erkannt, dessen Produktion vor 40 Jahren begann.
Der Opel Manta hat die späte Karriere vom Witzobjekt zum klassenlosen Kultfahrzeug geschafft. Über einen Scirocco von Volkswagen wurden nie Witze gemacht - vielmehr hat sein gutes Image gerade erst zur Neuauflage in Form eines gleichnamigen Nachfolgers geführt. Und der Capri? Der ist in der Versenkung verschwunden. Wer ein Bild des "Fastback"-Coupés sieht, der erkennt den "schnellen Rücken", so die Übersetzung des Begriffes, in Form der hinteren Seitenlinie zwar auf Anhieb. Doch das war es auch schon.
Tatsächlich aber war es die Marke Ford, die eben jenes Bauprinzip zu einem Erfolg gemacht hatte, von dem später die Mantas und Sciroccos profitierten, wobei der Capri wiederum nur die europäische Auslegung eines amerikanischen Geniestreichs war. Die Idee des Prinzips sorgte bereits 1964 in den USA für Aufsehen: Dort hatte Ford ein Auto mit Namen Mustang auf den Markt gebracht, hinter dem sich eine ebenso simple wie geniale Idee verbarg.
Hatte man doch Großserientechnik und starke Motoren mit einem hinreißenden Design kombiniert, um das Ganze am Ende zu überraschend erschwinglichen Preisen anzubieten. Kein Wunder, dass der Mustang bald zum Bestseller avancierte. Kein Wunder auch, dass jemand auf die Idee kam, ein solches Konzept könnte auch in Europa funktionieren. Schnell begannen die Arbeiten, und schon 1965 soll ein erster Prototyp bereitgestanden haben, der nach und nach zum endgültigen Modell weiterentwickelt wurde. Dabei gab es dann noch die eine oder andere Hürde zu überwinden: Unter anderem sollte sich später zeigen, dass Versuchspersonen sich so gar nicht mit den kleinen hinteren Seitenfenstern anfreunden mochten - was aufwendige Änderungen zur Folge hatte.
Der Capri konnte sich zumindest im Hinblick auf die Form sehen lassen. Mit leicht zugekniffenen Augen ließen sich durchaus Ähnlichkeiten mit dem berühmten Vorbild Mustang ausmachen: Da war die lange Motorhaube, die sich zumindest optisch über fast die Hälfte der Wagenlänge erstreckte, die hintere Hälfte wurde vom "Fastback" bestimmt, dem schnellen Heck in Form eines coupéhaft verlaufenen Dachs in Verbindung mit einem Stummelheck.
Der Erfolg schien also programmiert für die europäische Interpretation des Mustang: Ende 1968 liefen die Bänder für die Produktion des Zweitürers an. Die Öffentlichkeit musste sich allerdings noch ein paar Wochen gedulden - offiziell präsentiert wurde der Capri erst zu Beginn des Jahres 1969.
Nur optisch immer schnell
Schnell wurde aber auch klar, dass sich die Idee Capri deutlich von der Idee Mustang absetzte. Die Chefs der europäischen Konzernzentrale setzten auf Vielfalt im Modellangebot - was unter anderem bedeutete, dass ein Capri die optischen Versprechen seines Designs beim Tritt aufs Gaspedal nicht immer in Fahrleistungen umsetzen konnte. Weil man auch Kunden mit weniger hohen Leistungswünschen ansprechen wollte, implantierte Ford dem Capri in der Basisversion einen Motor, der schon zu seiner Zeit als eher bescheiden galt: Im Capri 1300 werkelte ein schwachbrüstiger Vierzylinder mit gerade einmal 50 PS. Damit dauerte die Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100 selbst bei beherzter Nutzung von Schaltknüppel, Kupplung und Gaspedal stolze 24 Sekunden - und bereits bei 133 Stundenkilometern ging dem Auto endgültig die Puste aus.
Aber wer die Preislisten genauer durchforstete, konnte feststellen, dass ein Capri tatsächlich für nahezu alle Ansprüche angeboten wurde. Es gab eine schier unerschöpfliche Auswahl an Ausstattungsvarianten und -kombinationen in Verbindung mit zahlreichen Extras. Und neben den Allerwelts-Motorisierungen gab es auch solche, die dem sportlichen Anspruch durchaus gerecht wurden. Gerade in den frühen Capri-Jahren gilt als Beispiel dafür der RS 2600 mit seinem 150 PS starken Sechszylinder und martialischer Aufmachung. Er hatte schicke Doppelscheinwerfer, ein tiefer gelegtes Fahrwerk und als zeitgemäßes Merkmal eine mattschwarze Motorhaube.
Die unter dem Blech verborgene Technik jedoch zeigte bei allen Modellen, dass man nicht in erster Linie auf eine besonders hochwertige Konstruktion aus war. Zwar sorgten an der Vorderachse Scheibenbremsen für Verzögerung, hinten dagegen beließ man es bei Trommelbremsen. Außerdem wurde hinten eine wenig standesgemäße Starrachse mit Blattfedern verbaut.
Dem Erfolg taten solche Einschränkungen keinen Abbruch. Vielmehr zeigte sich schnell, dass die Vielfalt des Modellangebots genau die richtige Strategie war: Der Capri verkaufte sich bestens. Dass Ford den Capri in den folgenden Jahren auch noch als Basis für Einsätze auf der Rennstrecke nutzte, heizte den Erfolg zusätzlich an - berühmt waren alsbald die zweifarbig in Weiß und Blau lackierten Renn-Capris mit ihren üppigen Kotflügelverbreiterungen oder die bis zur Unkenntlichkeit verspoilerten Turbo-Renner späterer Jahre.
Nach einem Facelift der ersten Generation folgte schon 1974 der Capri II. Der zeichnete sich durch einen vergrößerten Innenraum, einen zur großen Heckklappe mutierten Kofferraumdeckel und - zum Leidwesen vieler Anhänger - einen Blick aus den rechteckigen Frontscheinwerfern aus, der dem Auto ein unvorteilhaftes Antlitz verlieh. Das nächste und letzte Kapitel wurde 1978 mit dem Capri III aufgeschlagen, der eigentlich nicht mehr als ein gelungenes Facelift der zweiten Generation darstellte. Vor allem an der Front hatten die Designer mit dem Einsatz von Doppelscheinwerfern und veränderter Haube durchaus Geschick bewiesen.
Technisch gehörte der Capri zu jener Zeit schon längst zum alten Eisen. Ein letztes Aufbäumen gab es 1981: Ford stellte das Modell 2.8i mit Einspritzmotor vor, das nicht nur 160 PS leistete, sondern mit Spitzengeschwindigkeiten von 210 Stundenkilometern den Capri noch ein letzte Mal ins Blickfeld der Auto-Enthusiasten rückte.
Doch im Endeffekt konnte auch dieses heute besonders gesuchte Modell nichts daran ändern, dass der letzte Capri im Dezember 1986 vom Band lief. Fast 1,9 Millionen Exemplare wurden gebaut.
Neue Optik und Technik für den Audi A3 und seinen sportlichen Bruder
Bereits eine Million Mal hat sich der Audi A3 seit seiner Markteinführung im Jahr 1996 verkauft. Ab Juli soll die modellgepflegte Version der zweiten Generation den Erfolg weiterführen. Audi hat das
mehr...
BMW bringt das 1er Cabrio als vollwertigen Viersitzer mit Stoffverdeck - Ab 28 550 Euro
BMW baut die 1er Reihe konsequent aus. Nach 3-Türer, 5- Türer und Coupé zeigen die Münchner jetzt das vorläufig schönste Kind der Familie: das 1er Cabriolet. Der kompakte Viersitzer setzt - im Gegensatz zum 3er Cabrio - auf das klassische Stoffverdeck und schaut deshalb im geschlossenen Zustand deutlich besser aus als der große Bruder.
mehr...
Mit der Steilhecklimousine SX4 bringt Suzuki seit rund zwei Jahren den Crossover-Gedanken ins Kleinwagensegment. Jetzt bieten die Japaner unter dem gleichen Namen ein völlig anderes Fahrzeug in
mehr...
Die Coupé-Version des Passat zeigt Volkswagen in Detroit: Ein viertüriges und viersitziges Coupé mit großzügigen Platzverhältnissen, eleganter Linienführung und einigen technischen Leckerbissen.
mehr...
Der Minitransporter für Familie, Freizeit und Gewerbe: Fiat Fiorino
So viele neue Kleintransporter wie in den letzten Monaten gab es noch nie in Deutschland. Den vorläufigen Schlusspunkt unter den Premierenreigen setzt jetzt Fiat mit dem neuen Einstiegsmodell Fiorino.
mehr...
Erste Fotos vom Modell Superb - Fließheck mit großer Kofferraumklappe
Als Fließheckmodell mit großer Kofferraumklappe kommt in der zweiten Jahreshälfte die neue Generation des Skoda Superb auf den Markt. Das Flaggschiff der tschechischen VW-Tochter ist im Vergleich zur Vorgängergeneration, die über ein Stufenheck verfügt, in den Abmessungen gewachsen.
mehr...
Opels letzte große Luxuslimousine wird 30 Jahre alt - Rekord-Commodore-Senator ein Auto
Ein wenig seltsam wirkt es schon, was sich Ende der 70er Jahre bei Opel am oberen Ende der Modellpalette abspielte. Im Grunde ging es darum, einen Nachfolger für bisherige Topmodelle wie Kapitän, Admiral und Diplomat zu finden.
mehr...