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Fahrbericht Volkswagen Passat CC
Der schöne Bruder
des Biedermanns
"Das soll ein VW sein?" Die Reaktionen der Passanten fallen geradezu euphorisch aus. Mit wenigen Pinselstrichen hat der gewesene VW-Designer Murat Günak den Biedermann Passat zu einem eleganten Coupé mit vier Türen umgeformt. So wie er während seiner Zeit bei Mercedes auch schon das Traum-Coupé CLS zeichnete.
Tiefer und breiter als die Limousine, liegt der CC satt auf der Straße, lässt sich ohne Widerspruch als der neue Phaeton ansprechen und überrascht beim näheren Kennenlernen mit seinem doch günstigen Einstandspreis von 30 300 Euro. Damit rangiert er nicht viel über die Limousine und wird für Dienstwagenfahrer erreichbar.
Der CC ("Coupé und Comfort") weckt Emotionen, ohne die Alltagstauglichkeit über Bord zu werfen. Er wartet mit üppigen Platzverhältnissen (bis 185 Zentimeter Körpergröße auch hinten) und einem äußerst schluckfreudigen Kofferraum auf.
Als Weltneuheit ist gegen Aufpreis für den CC ein aktiver Spurhalte-Assistent ("Lane Assist") erhältlich, der gegenlenkt, sobald der Passat von der Fahrbahn abzukommen droht. Gesteuert wird das System über eine Kamera im Innenspiegel, die die Fahrbahnabgrenzungen scannt. Freilich lässt sich der "Mitfahrer", der ins Lenkrad greift, mit geringem Kraftaufwand überstimmen. Das System funktioniert perfekt und ist ohne Zweifel ein Beitrag zur Sicherheit.
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