Ford passt Focus Cabrio-Coupé dem aktuellen Design an
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Der "kleine Bruder" des Audi Q 7 heißt Q 5 und kommt Ende des Jahres in Deutschland zu Preisen ab rund 36 000 Euro auf den Markt. Das 4,63 Meter lange, 1,88 Meter breite und 1,65 Meter hohe SUV
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Hyundai punktet mit dem i30cw - Bis zu 3500 Euro weniger als der Wettbewerb
Kompakte Kombis sind im Kommen. Das jüngste Mitglied der Hyundai-Familie nimmt etablierte Wettbewerber wie VW Golf Variant oder Opel Astra Caravan voll ins Visier. Zur Markteinführung kommt der knapp 4,50 Meter lange i30cw mit vier aus der Schrägheck-Limousine bereits bekannten Motoren.
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Schlaglöcher und Stones: in zwei Stunden nach Regensburg - Erst die A 93 rettete die Oberpfalz
In Nabburg geht es mit Schwung den Berg hinauf. Der Boxermotor im VW Käfer röhrt. Oben scharf links abbiegen. Das simple Fahrwerk des Käfers gibt sich alle Mühe, die Schlaglöcher der Straße wegzustecken. Es muss Ende der 60er Jahre gewesen sein, als diese Fahrt nach Regensburg über Landstraßen etwa eine Stunde und 45 Minuten dauerte.
Eine Zeit, als die Hippie-Welle nach Deutschland schwappte, die Blumenkinder-Mode aus San Franzisko auch die Oberpfalz in etwas buntere Farben tauchte. Denn vielerorts trübte der Industriesmog aus der damaligen Tschechoslowakei das Bild - und die Stimmung. Jetzt taucht bei dieser Tour de Tortour Stulln auf. Links das Bergwerk mit den Abräumhalden, rechts die Siedlungshäuser. An Schrebergärten vorbei geht es weiter. Vorbei an Schwarzenfeld erreichen wir Schwandorf, fahren mitten über den Marktplatz durch die Stadt. Fußgängerzonen sind noch unbekannt. Aus dem Käfer-Autoradio plärren die Stones "Satisfaction". Die Zuckelei endet in Regensburg, der Bezirkshauptstadt mit vielen Behörden, die hin und wieder mal aufzusuchen sind. Internet gibt es noch nicht. Auch kein Handy.
Die gestückelte Trasse
Die Geschichte des Baus der A 93, der Nord-Süd-Lebensader der Oberpfalz, ist keine Geschichte einer Punktlandung, höchstens eine eines grandiosen Stückwerks. Doch am Ende wurde alles gut. Die A 93 von Regensburg über Weiden nach Hof ist heute, nachdem sie erst am 20. Dezember 2000 komplett fertiggestellt worden war, eine Erfolgsstory. Aktuell spielt sie auch eine Rolle als Entlastungsroute für die A 9 (Nürnberg-Berlin) und wird vor allem an Wochenenden in Richtung des sächsischen Großraumes von den in Süddeutschland arbeitenden Bürgern der neuen Bundesländer eifrig genutzt. Manche sprechen dann schon mal von der "Sachsen-Rallye". Wäre diese Autobahn damals, weit vor der Wiedervereinigung, nicht von vorausschauenden Politikern wie beispielsweise dem damaligen bayerischen Innenminister August R. Lang aus Weiden vorangetrieben worden, wäre die Oberpfalz heute Diaspora, weit abgeschlagene Etappe. Die A 93 erst bot als "Ostbayernautobahn" die Voraussetzung für eine sinnvolle Umsetzung des Projekts der A 6 von Prag über Pilsen und das Autobahnkreuz "Oberpfälzer Wald" nach Amberg und Nürnberg.
Schlaglöcher und Stones: in zwei Stunden nach Regensburg - Erst die A 93 rettete die Oberpfalz
Als die Zukunft begann
Die A 93 holte die Oberpfalz zunächst aus dem Dornröschenschlaf, band sie wirtschaftlich an das Zentrum Regensburg an. Damals siedelten sich, wenn auch zögerlich, die ersten Betriebe entlang der Autobahn bis zur Bezirkshauptstadt an. Heute ist die A 93 über die bei der Holledau zu erreichende A 9 die Transportstrecke zur Landeshauptstadt München. Besonders aber der Weiterbau in Richtung Norden mit dem Anschluss des Raumes um Mitterteich bis nach Hof hinauf wirkte für dieses einst wegen seiner Randlage problematische Gebiet wie eine auffrischende Blutkonserve für einen kranken Patienten.
1987 historisches Datum
In einem Beitrag zum Gustl-Lang-Buch ("Leben für die Heimat"), das 1989 im Verlag "Der neue Tag" erschienen, nennt Gerhard Köppel, damals als Ministerialdirigent Leiter der Abteilung Straßen- und Brückenbau der Obersten Baubehörde, das Jahr 1987 ein historisches Datum für die Oberpfalz, stand doch ab diesem Zeitpunkt den Verkehrsteilnehmern aus dem Raum Falkenberg/Weiden eine durchgehende Autobahn über die Holledau nach München zur Verfügung. "Gustl Lang war es als Innenminister gegeben, das wichtige Autobahnteilstück der A 93 bei Luhe im Jahr 1987 für den Verkehr freizugeben und damit eine wesentliche Lücke im Autobahnnetz zu schließen", schrieb er damals. 1968 sei in der Oberpfalz noch kein einziger Autobahnkilometer vorhanden gewesen.
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Diese Autobahn zu bauen, hieß damals auch, den Kampf gegen die Naturschützer aufzunehmen, die bei der Trasse ein Wörtchen mitreden wollten und vor allem den Schutz des Waldnaabtales nördlich von Windischeschenbach im Blick hatten. Doch den Autobahn-Protagonisten Gustl Lang focht das nicht an. Bei einer Fahrt mit der Presse über verschiedene Brückenbauwerke, die das Waldnaabtal im Baumwipfelhöhe überspannten, meinte er: "Was nützt Dir das Waldnaabtal, wenn Du es nicht siehst, von dieser Autobahn aus siehst es wenigstens. . ."
Die Mauern und Grenzanlagen waren gefallen, die formelle Wiedervereinigung sollte nicht mehr lange auf sich warten lassen, als der damalige bayerische Staatsminsiter des Innern, Dr. Edmund Stoiber, bei einer Straßenbaukonferenz am 8. März 1990 in Theuern die nunmehr großen Aufgaben der Verkehrspolitik skizzierte. Dabei sagte er: "Rückgrat des Straßenverkehrs in der Oberpfalz wird die A 93 Hof - Weiden - Regensburg, die Ostbayernautobahn." Noch im Jahr 1985 sei diese wichtige Nord-Süd-Verbindung erst etwa ein Drittel in Betrieb gewesen. Seit 1987 seien immerhin etwa 60 Prozent fertiggestellt, so dass die Autobahn nun zweibahnig vom Autobahndreieck Holledau bis Weiden-Süd und einbahnig von dort bis Falkenberg zur Verfügung stehe. Der Weiterbau bis Mitterteich laufe in verschiedenen Abschnitten.
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Glück durch WAA-Ende
Stoiber weiter: "Der vorrangige Ausbau der A 93 zur Vollautobahn ist erforderlich. Er wird noch mehr beschleunigt." Stoiber hatte auch Geld mitgebracht, das durch das Ende der WAA in Wackersdorf frei geworden war. Dies waren 42 Millionen DM, weitere zehn Millionen DM stammten aus den Sondermitteln für Maßnahmen im Grenzbereich zur DDR. Damit könne die A 93 im Abschnitt Falkenberg-Mitterteich-Süd sofort zweibahnig weitergebaut werden. Die Bauarbeiten für die zweite Fahrbahn im Bereich der Umgehung von Weiden werde man so betreiben, dass die Maßnahme 1992 fertiggestellt werden könne. Insgesamt, so Stoiber 1990 in Theuern, müssten für die A 93 noch rund 500 Millionen DM aufgewendet werden. Allein in der Oberpfalz habe sein Haus im letzten Jahrzehnt von 1980 bis 1989 im Straßenbau fast 1,9 Milliarden DM investiert, bilanzierte Stoiber.
Bei dieser Konferenz hatte auch der damalige Staatssekretär Peter Gauweiler das Wort ergriffen und erklärt, die Standortbedingungen der Wirtschaft würden durch die A 93 nachhaltig verbessert.
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Die Privatfinanzierung
Die A 93 kam dann, nachdem sie seit 4. Dezember 1987 vom Autobahnkreuz Holledau und Elsendorf über Regensburg nach Weiden durchgehend zweibahnig befahrbar war, in nördliche Richtung bis Hof und zur A 72 (Chemnitz - Dresden) wegen fehlender finanzieller Mittel ins Schleudern. Vom Ausbauende bei Falkenberg lief der Verkehr bis Mitterteich auf der B 299 und weiter bis zur Umgehung Selb auf der B 15 mit den Ortsdurchfahrten von Schönhaid, Wiesau und Mitterteich. Da kam den Verantwortlichen eine Idee. Um die rund 520 Millionen DM für den Ausbau zwischen Mitterteich und Hof finanzieren zu können, griff der Staat zur Privatfinanzierung, einem Pilotprojekt, bei dem Baulastträger zunächst die Summe aufbringen, die der Staat nach Fertigstellung als Kredit abstottert. Gesagt, getan. Am 7. Januar 1994 begrüßte der damalige bayerische Innenminister Günther Beckstein die vom seinerzeitigen Bundesverkehrsminister Matthias Wissmann "angeleierte" Aktion.
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Im Hintergrund hatte damals der Hofer Bundestagsabgeordnete und Bundesminister a. D. Dr. Jürgen Warnke als Strippenzieher gewirkt. Am 11. November 1993 berichtete er der Presse von einer Marathonsitzung des Haushaltsausschusses, in der in den Nachstunden beschlossen worden war, den Rest der A 93 in die Privatfinanzierung aufzunehmen. Baubeginn war dann 1995, fertiggestellt wurde die Autobahn komplett am 20. Dezember 2000.
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