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Fahrbericht Opel Agila 1,2 Edition
Flott und frech
und doch so brav
Deutsch-japanische Liaison mit Fortsetzung: Der Opel Agila war schon in seiner ersten Auflage ein Suzuki (Wagon R), und ist es auch in seiner jüngsten Version geblieben. Der Zwillingsbruder heißt "Splash". Nomen est omen: Agila und Splash, das hört sich an wie flott und frech, und so zeigt er sich - rein äußerlich betrachtet - auch. Der Opel Agila hat seinen Platz in der Modellpalette unterhalb des Corsa, der der Kleinwagenklasse ja fast schon entwachsen ist. So übernimmt der Agila die Rolle des kleinen Stadtflitzers, der behände um die Ecken wuselt, Platz bietet, wenn Sperriges zu transportieren ist, aber auch mal vier Menschen mit kleinen Gepäck zum Baggersee oder ins Abendlokal karrt. Ein kleiner Freund.
Knapp unter 10 000 Euro beginnt die "Agilität", dafür gibt's einen dreizylindrigen 1000-Kubikmotor in Basisausstattung. Wer - wie in unserem Testwagen - den 86 PS starken Vierzylinder haben möchte, muss die "Edition"-Ausstattung wählen und springt dann schon über die 14 000-Euro-Hürde. Dann ist der Agila aber komplett: Klima und CD-Radio mit Lenkradbedienung, Bordcomputer, 15-Zoll-Räder, Isofix und viele Dinge mehr sind im Paket enthalten. Für den dringend zu empfehlenden Schleuderschutz ESP werden nochmals 360 Euro fällig. Da ist die japanische Schwester großzügiger - eine Herausforderung für den freundlichen Opelhändler um die Ecke.
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