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München
Immer auf der Suche
Romy Schneider - Weltstar, der seine Mitte nicht fand
Dass es noch ganz andere Menschen gab, die diese hypersensible, suchende und doch das Glück nur selten spürende Frau Zeit ihres kurzen Lebens prägten und manipulierten, ihr das Talent in die Wiege legten und gleichwohl ihre Seele beschädigten, erzählt zum 70. Geburtstag des unvergessenen Weltstars am 23. September Jürgen Trimborn in seiner Biografie "Romy und ihre Familie".
Der Autor schildert - in dieser Ausführlichkeit wohl erstmals - die Persönlichkeiten und schwierigen Beziehungen in der österreichisch-deutschen Schauspielerdynastie Albach-Retty. Auch die Rollen des Stiefvaters und der beiden Ehemänner Harry Meyen und Daniel Biasini analysiert er. Vorrangig den als extrem egozentrisch charakterisierten Eltern Magda Schneider und Wolf Albach-Retty, die bereits das Baby meist allein ließen, später nur allzu gern von Ruhm und Geld der Tochter profitierten, schiebt Trimborn den Schwarzen Peter zu: Er suggeriert, dass bei ihnen begründet sei, warum Romy Schneider, ihre Mitte niemals fand, Alkohol-, Nikotin- und Tablettenmissbrauch betrieb und mit 43 Jahren starb.
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