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Fahrbericht Skoda Fabia Combi Sport
Schön unauffällig
gegen den Van-Sinn
Der Automarkt wirkt auf den Laien unüberschaubar, in jeder Nische entdecken die Hersteller noch einen Winkel, in dem sich ein neues Produkt platzieren lässt. Vor lauter SUVs und Vans und deren Derivate vergessen die Autobauer - so scheint es fast, welche Grundbedürfnisse an die Mobilität beispielsweise die kleine Familie mit ebenso kleinem Geldbeutel stellt; wäre sonst der Erfolg eines Dacia Logan möglich?
Die VW-Tochter Skoda bedient mit dem Fabia Combi all jene, die für akzeptablen finanziellen Aufwand einen Kombi auf Kleinwagenbasis suchen. Dass er in seiner neuesten Auflage auch noch schön anzuschauen ist, schadet den Verkaufszahlen des tschechischen Raumwagens natürlich nicht - ganz im Gegenteil.
Bei 10 880 Euro beginnt die Preisliste des Fabia Combi; damit ist er 600 Euro teurer als die Limousine. Für dieses Geld gibt es 60 PS und eine recht magere Grundausstattung. Unser Testwagen kam in der Ausstattungslinie "Sport" und mit dem 86-PS-Benzinmotor daher und ließ keine Wünsche offen. Erstaunt haben uns vor allem die hochwertige Anmutung, die erstklassige Verarbeitung und die niemals billig wirkende Optik der Instrumente. Wer jemals einen VW gefahren hat, wird sich im Fabia sofort zurechtfinden. Alles passt, die Sitze zum Beispiel auch für groß gewachsene Menschen. Selbst wenn der Fahrersitz weit nach hinten gefahren ist, bleibt für die Hinterbänkler - zwei Erwachsene oder drei Schmale - ausreichend Beinfreiheit. Das Raumgefühl ist auf allen Plätzen hervorragend. Der 1,4-Liter-Motor läuft angenehm leise und verhilft dem Fabia Combi zu einer Spitze von 175 km/h. Das reicht völlig aus, zumal sich der Verbrauch mit rund sieben Litern Benzin im Rahmen hält. Der Kofferraum des Fabia Combi schluckt 480 Liter. Werden die im Verhältnis 1/3 zu 2/3 klappbaren Rücksitze umgelegt, dann passen beachtliche 1460 Liter hinein. Allerdings müssen die Kopfstützen vorher entfernt werden.
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