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Fahrbericht Mini Cooper Clubman
Wachsjacke
statt Blaumann
Der Spaßfaktor ist ungebrochen: Auch als Kombi bleibt der Mini "stylish". Freilich hat das von BMW aus dem Auto-Kult der 60er Jahre wiedererweckte Kult-Auto auch Stil. Aber die englische Übersetzung von Lebensart trifft den Charakter des sportlichen Kleinen doch viel eher: jung, dynamisch und recht poppig. Deshalb taugt der Clubman auch herzlich wenig für schnöde Transportaufgaben. Im Gepäckabteil des bayerischen Briten finden sich vielmehr die Utensilien der modernen Freizeitgesellschaft. Und die Fahrer tragen schicke Wachsjacken statt schmutziger Blaumänner.
Die 24 Zentimeter Längenwachstum machen den trendigen Kleinwagen aber noch lange nicht zum Raumwunder. Zwar kommen allein acht Zentimeter dem Radstand und damit der Beinfreiheit der "Hinterbänkler" zugute, doch schluckt das Kofferabteil im Vierer-Pack dann höchstens Trolleys. Den Zugang in die Lounge erleichtert die so genannte "Clubdoor" an der rechten Fahrzeugseite. Die öffnet zwar gegenläufig und auch erst dann, wenn der Beifahrer seine Tür aufgemacht hat, recht bequem ist die Kraxelei über den dort befestigten Sicherheitsgurt aber nicht. Wer aber eine Zweierbeziehung eingeht und mit einem Handgriff die beiden Einzelsitze im Fond umklappt, findet Platz auch für größeres Urlaubsgepäck. Wobei sich Lademeister leichter tun. Denn hinter den trendig zur Seite aufschwingenden Hecktüren verbirgt sich ein Kofferraum, der doch etwas zerklüftet ist und sich gegen Sperriges sperrt. Und auch die Frage der Ladungssicherung will gut bedacht sein.
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