Ford passt Focus Cabrio-Coupé dem aktuellen Design an
Knapp zwei Jahre nach dem Start hat Ford sein Focus Coupé-Cabriolet optisch überarbeitet und dem aktuellen Design der Marke angepasst. Eine neue Front mit veränderter Motorhaube sowie umfangreiche
mehr...
Der "kleine Bruder" des Audi Q 7 heißt Q 5 und kommt Ende des Jahres in Deutschland zu Preisen ab rund 36 000 Euro auf den Markt. Das 4,63 Meter lange, 1,88 Meter breite und 1,65 Meter hohe SUV
mehr...
Hyundai punktet mit dem i30cw - Bis zu 3500 Euro weniger als der Wettbewerb
Kompakte Kombis sind im Kommen. Das jüngste Mitglied der Hyundai-Familie nimmt etablierte Wettbewerber wie VW Golf Variant oder Opel Astra Caravan voll ins Visier. Zur Markteinführung kommt der knapp 4,50 Meter lange i30cw mit vier aus der Schrägheck-Limousine bereits bekannten Motoren.
mehr...
Juli 1948 gilt als Geburtstag des Ur-Porsche 356, weil an jenem Tag ein erster Testbericht über das Auto veröffentlicht worden sein soll. Der Name Porsche und die Zahl 356 stehen für eine in Deutschland wohl einzigartige Erfolgsgeschichte: Aus dem Unternehmen, das 1931 als Konstrukteursbüro begann, ist heute einer der weltweit bedeutendsten Sportwagenhersteller geworden.
Dafür ist nicht zuletzt der 356 verantwortlich, der sozusagen den Grundstock bildete. Und das, obwohl er eigentlich gar kein echter und purer Porsche ist, wie heute meist vermutet wird. Im Grunde war der 356 - zumindest anfangs - nichts anderes als eine geschickte Verwendung von Teilen des VW Käfer in Verbindung mit einer Karosserie im Sportwagenstil. Das hatte zu tun mit der Stellung des Firmengründers Ferdinand Porsche, der maßgeblich an der Entwicklung des VW Käfers beteiligt war.
Nach dem Zweiten Weltkrieg allerdings saß Ferdinand Porsche erst einmal eine Weile in französischer Kriegsgefangenschaft. Sein Sohn Ferry dagegen leitete das Porsche Werk in Gmünd in Kärnten - dorthin war man 1944 aus Stuttgart umgezogen, als die Bomben der Alliierten auch süddeutsche Städte erreichten.
In Kärnten kam eine Reihe alter und neuer Ideen zusammen. So hatten sich die Ingenieure schon bei der Entwicklung des Volkswagens in den 30er Jahren einen Spaß daraus gemacht, dem eher schwächlichen Boxermotor mit einigen Tricks zu mehr Leistung zu verhelfen. Nun machte man sich erneut ans Konstruieren. Weil Ordnung sein muss, wurden die einzelnen Entwicklungsprojekte durchnummeriert: Nach den Traktor-Projekten 312 und 313 kam irgendwann die Nummer 356 - um genau zu sein, die Konstruktionsnummer 356.00 105, die für die erste Zeichnung vom 17. Juli 1947 steht.
Prototyp mit Rohr-Rahmen
Was sich nach und nach aus dieser Zeichnung entwickelte, war noch um einiges extravaganter als das spätere Serienmodell. Zwar stand auch "Nr. 1" auf dem Fahrwerk des Käfers und wurde von einem Motor aus dem Volkswagen-Erfolgsmodell angetrieben - den allerdings hatte man in Mittelmotor-Bauweise vor der Hinterachse montiert und die Leistung von 24,5 PS auf 35 PS gesteigert. Für den nötigen Zusammenhalt sorgte außerdem ein eigens gefertigter Gitterrohrrahmen aus Stahl, über den sich die von Hand gefertigte Roadster-Karosserie spannte.
Das Ganze war sicher keine schlechte Konstruktion und sah auch recht nett aus. Der Gedanke an eine Serienfertigung des aufwendigen Gebildes brachte die Macher aber dann doch ins Grübeln. Mit der Folge, dass man technisch einige Schritte zurückruderte. Der Gitterrohrrahmen blieb dort, wo er war - im Prototypen. Für den 356 griff man auf ein überarbeitetes Käfer-Chassis zurück, bei dem der Motor dort saß, wo er immer saß - hinten im Heck. Außerdem bekam der Roadster ein festes Dach, weil ein geschlossenes Coupe doch bessere Marktchance hatte. Es "käferte" also ziemlich im ersten Porsche - denn auch Getriebe und Bremsen wurden übernommen. Immerhin hatte man es geschafft, die Motorleistung auf beachtliche 40 PS zu steigern.
Bescheidene
Anfänge
Der Beginn der Sportwagen-Produktion im Hause Porsche hätte im Grunde bescheidener kaum sein können: In Handarbeit wurden in Gmünd die ersten 50 Fahrzeuge zusammengeschraubt. Doch dann begann die Erfolgsgeschichte: Bald konnte Porsche wieder zurück nach Stuttgart ziehen, aus der Kleinst- entwickelte sich schnell eine Kleinserie. Schon 1949 erteilte man dem Karosseriebauer Reutter den Auftrag, 500 Karosserien für den neuen Sportwagen zu fertigen.
Von allen 356-Exemplaren wirken vor allem diese frühen aus heutiger Sicht altmodisch. Die wannenförmige Karosserie des Blechkleides wies durchaus noch Potenzial zur optischen Aufbesserung auf. Auch die geteilte Frontscheibe mit Mittelsteg erinnerte eher an Vorkriegstechniken. Erst von 1952 an gab es eine durchgehende Scheibe, die allerdings immer noch einen Knick in der Mitte besaß.
Das Erfolgsgeheimnis der Marke Porsche und des 356 bestand aber vor allem auch darin, das man das Auto nicht einfach so ließ, wie es war. Ständig wurde weiterentwickelt, im Detail verbessert und dann und wann auch im Design aufgefrischt, so dass mittlerweile nur noch wirkliche Kenner die einzelnen Jahrgänge und Varianten unterscheiden können. So erschien 1955 der 356 A, der sich unter anderem durch die gebogene Frontscheibe auszeichnet - und den es sowohl als Coupé als auch als Cabrio oder als sportlichen offenen Speedster gab.
Erstes "Facelift"
Mit dem 356 B bekam das Auto das, was man heute Facelift nennt: Scheinwerfer und Stoßfänger wurden neu positioniert - mit der Folge, dass der Wagen wesentlich moderner und sportlicher wirkte. Dem 356 B folgte der 356 C, der sich optisch allerdings nur in Details von den Vorgängermodellen unterschied.
Noch beeindruckender allerdings war die Entwicklung, die sich im Laufe der Jahre unter der Motorhaube zeigte. Zwar basierten die Aggregate weiterhin auf der bewährten Käfer-Technik, doch die Leistungsausbeute brachte manchen zum Staunen. Schon bald wurde das Auto mit 70 PS angeboten. Im 356 C konnte schon auf die Kraft von 95 PS vertraut werden, die eine Höchstgeschwindigkeit von immerhin 185 Stundenkilometern erlaubten.
200 km/h mit Käfermotor
Daneben wurden immer wieder besonders sportlich ausgelegte Modelle mit nochmals höherer Leistung angeboten: Da gab es das Modell mit dem Zusatz A auch als 1600 GS Carrera GT mit 115 PS. Die Baureihe C wiederum führte auch zum 356 Carrera 2 mit 130 PS. Die Schallmauer von 200 Stundenkilometern konnten die kleinen Autos mit der Käfer-Technik fast spielerisch erreichen oder gar durchbrechen.
In den 60er Jahren war aus der kleinen Klitsche im Kärntner Exil ein Unternehmen geworden, dessen Name weltweit für begehrte Sportwagen stand. Und längst wurde an einem Nachfolger für den ersten Porsche gearbeitet. Den 356 hatte die Kundschaft jedoch mittlerweile so liebgewonnen, dass sie sich kaum von ihm trennen mochte. Porsche bot daher den Nachfolger 911 auch als 912 an, der unter der modernen Karosserie noch den Motor auf Käfer-Basis trug. Als im April 1965 die Produktion des 356 tatsächlich endete, waren aus den 50 von Hand montierten Autos aus den Anfangstagen mehr als 76 000 Stück geworden.
Neue Optik und Technik für den Audi A3 und seinen sportlichen Bruder
Bereits eine Million Mal hat sich der Audi A3 seit seiner Markteinführung im Jahr 1996 verkauft. Ab Juli soll die modellgepflegte Version der zweiten Generation den Erfolg weiterführen. Audi hat das
mehr...
BMW bringt das 1er Cabrio als vollwertigen Viersitzer mit Stoffverdeck - Ab 28 550 Euro
BMW baut die 1er Reihe konsequent aus. Nach 3-Türer, 5- Türer und Coupé zeigen die Münchner jetzt das vorläufig schönste Kind der Familie: das 1er Cabriolet. Der kompakte Viersitzer setzt - im Gegensatz zum 3er Cabrio - auf das klassische Stoffverdeck und schaut deshalb im geschlossenen Zustand deutlich besser aus als der große Bruder.
mehr...
Mit der Steilhecklimousine SX4 bringt Suzuki seit rund zwei Jahren den Crossover-Gedanken ins Kleinwagensegment. Jetzt bieten die Japaner unter dem gleichen Namen ein völlig anderes Fahrzeug in
mehr...
Die Coupé-Version des Passat zeigt Volkswagen in Detroit: Ein viertüriges und viersitziges Coupé mit großzügigen Platzverhältnissen, eleganter Linienführung und einigen technischen Leckerbissen.
mehr...
Der Minitransporter für Familie, Freizeit und Gewerbe: Fiat Fiorino
So viele neue Kleintransporter wie in den letzten Monaten gab es noch nie in Deutschland. Den vorläufigen Schlusspunkt unter den Premierenreigen setzt jetzt Fiat mit dem neuen Einstiegsmodell Fiorino.
mehr...
Erste Fotos vom Modell Superb - Fließheck mit großer Kofferraumklappe
Als Fließheckmodell mit großer Kofferraumklappe kommt in der zweiten Jahreshälfte die neue Generation des Skoda Superb auf den Markt. Das Flaggschiff der tschechischen VW-Tochter ist im Vergleich zur Vorgängergeneration, die über ein Stufenheck verfügt, in den Abmessungen gewachsen.
mehr...
Opels letzte große Luxuslimousine wird 30 Jahre alt - Rekord-Commodore-Senator ein Auto
Ein wenig seltsam wirkt es schon, was sich Ende der 70er Jahre bei Opel am oberen Ende der Modellpalette abspielte. Im Grunde ging es darum, einen Nachfolger für bisherige Topmodelle wie Kapitän, Admiral und Diplomat zu finden.
mehr...