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Bonn/München

Sicher durch den Herbst

Ratschläge für Auto- und Radfahrer sowie Fußgänger

Der Gedanke an den Herbst ist nicht angenehm. Die Zeit der Strand- und Biergarten-Aufenthalte ist bald vorbei, und im Hinblick auf den Straßenverkehr bedeutet Herbst auch Gefahr. Nach den mehr...
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Berlin

Musik hat Mauer überdauert

"Karat" und "Puhdys" finden auch heute noch ihr Publikum

Die englische Rock-Formation "Deep Purple" hatte gerade "Fireball" herausgebracht, als in der Ostzone Jeans noch Niethosen hießen. Linientreue rümpften abfällig die Nase im Arbeiter- und Bauernstaat. Wer damals auf der falschen Seite der Berliner Mauer mehr...
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Zurück zu alter Stärke

Metallica präsentieren neue CD "Death Magnetic"

Der Schlussakkord war längst verklungen, die E-Gitarren abgestöpselt, da schnappte sich Metallica-Sänger James Hetfield noch einmal das Mikrofon, um die 17000 Zuschauer zum Weiterfeiern zu animieren. mehr...
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Hamburg

Spalten des Biographischen

Günter Grass stellte im Thalia-Theater in Hamburg seinen neuen Roman „Die Box“ vor

Es war einmal ein Schriftsteller, ein Literaturnobelpreisträger, der rief, weil er soeben einen weiteren Teil seiner Autobiographie vollendet hatte, nicht nur seine Familie und seine Fans zusammen, sondern auch Journalisten (die „Pressefritzen“, wie er sie zu nennen pflegte), und die alle folgten prompt seinem Ruf und kamen schnurstracks zusammen in Hamburg, im Thalia-Theater, und füllten das Parkett ebenso wie die Ränge. mehr...
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Hamburg

Für die "Fab Four"

Hamburg hat jetzt seinen "Beatles"-Platz

48 Jahre nach dem ersten Auftritt der damals völlig unbekannten "Beatles" in Hamburg und sieben Jahre nach der Idee zu einem "Beatles"-Platz hat die Hansestadt ihre legendären Pilzköpfe wieder. mehr...
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München

"Raffiniertes, vielschichtiges Verwirrspiel"

Neuer Krimi von Martha Grimes mit Inspektor Jury

Martha Grimes, die amerikanische Expertin für britische Krimis, lässt ihren liebenswerten Inspektor Richard Jury nun schon zum 20. Mal ein verzwicktes Verbrechen aufklären: "Inspektor Jury kommt auf mehr...
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Kleiner Mann ganz stark

Jonas aus Berlin spielt den Wikingerjungen "Wickie"

Jonas Hämmerle ist kein Durchschnittsbub. "Ich bin sehr klein. Manche denken, ich bin erst acht. Aber ich bin zehn", sagt er mit piepsiger Stimme. Jonas wird gerade ein Filmstar. mehr...
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Oftersheim/Hamburg

Schokoladenseite finden

Tipps für gelungene Porträtaufnahmen

Es ist eine grausige Vorstellung: in alte Fotoalben zu schauen und feststellen zu müssen, dass man auf den Bildern dämlich aussieht. Hätte doch bloß jemand mal ein schönes Porträt gemacht. mehr...
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Alles im Griff

Ronnie Wood: Aus dem Leben einer Rock-Ikone

Eine Ikone der Rockmusik, Ron Wood, hat zur Feder gegriffen. "Ronnie" heißt seine Autobiografie, die in schörkelloser Sprache vom Auf und Ab eines Musikers, von den glamourösen, viel mehr aber von den dunklen Seiten des Showgeschäfts erzählt. mehr...

Böhmisch und bayrisch

Von Friedrichshäng bei Schönsee hinauf nach Zeleszna (Eisendorf) und vom Grenzübergang Tillyschanz durchs Fahrbachtal geruhsam wieder zurück

"Etwas für Wald-Genießer": Dieses Motto im Tourenvorschlag vom Mai 2007 an dieser Stelle soll für den heutigen erweitert werden. "Für Wald-Genießer, die sich auf die Suche nach der Stille" begeben wollen. mehr...
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Das Schlauchboot der Nation

Zu Besuch in der Münchner Allianz-Arena

Es sind nur ein paar Stufen, die auf grauem Teppich nach unten führen in die Dunkelheit. mehr...
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"Mit Leib und Seele Sänger"

Markus Engelstädter begeistert Musikfans mit seiner außergewöhnlichen Stimme - Ehrgeizige Pläne

Gänsehaut tritt oft dann auf, wenn man von einem positiven Moment oder Erlebnis berührt ist", heißt es in der Online-Enzyklopädie Wikipedia. Markus Engelstädter ist der Beweis dafür, dass dies auch wirklich klappt. Wenn er singt, steht die Körperbehaarung stramm wie die Gardesoldaten im Buckingham-Palast. mehr...
Von Edgar Bauer, dpa  |  15.05.2008  | Netzcode: 51372708
Bonn

Die Vielfalt in der Natur schwindet

UN-Naturschutzkonferenz in Bonn soll globales Artensterben bremsen

Bonn. Neben dem Klimawandel gilt das Artensterben als zweite große globale Umweltherausforderung unserer Zeit. Zu der weltweit größten und bedeutendsten Naturschutzkonferenz des Jahres vom 19. bis 30. Mai wollen rund 5000 Teilnehmer nach Bonn kommen. Die UN-Konferenz mit Regierungsvertretern aus 190 Ländern soll ein Zeichen setzen im Kampf gegen die fortschreitende Vernichtung der Natur. Dazu zählt vor allem die ungebremste Zerstörung der Urwälder mit hoher Artenvielfalt.

Das Bild der Umweltschutzorganisation WWF zeigt
Das Bild der Umweltschutzorganisation WWF zeigt illegale Abholzung eines Waldgebietes in Sumatra (Indonesien).
Auf der Konferenz wird beraten, wie die weitere Zerstörung von Wäldern und Meeren aufgehalten werden kann und wie das finanziert werden soll. Zudem sollen Regelungen für den Zugang und die gerechte Verteilung des Nutzens aus der genetischen Vielfalt von Pflanzen gefunden werden. All dies ist umstritten, nicht wegen wirtschaftlicher Interessen.

Die Zeit drängt: Die Vorgaben einer vorangegangen UN-Naturschutzkonferenz und des Weltgipfels von Johannesburg (2002) lauten, die Verlustrate an biologischer Vielfalt bis zum Jahr 2010 "signifikant zu reduzieren". Der Verlust soll im Tempo also wenigstens abgebremst werden - ihn zu stoppen, das geht schon nicht mehr.

Auch der Biosprit, der Treibstoff vom Acker, dürfte nicht nur wegen der ökologischen Folgen des immer mehr ausgeweiteten Anbaus sondern wegen der Explosion der Nahrungsmittelpreise und bedrohter Lebensmittelproduktion ein Thema werden. Erstmals sollen auch Ergebnisse einer internationalen Studie über die weltwirtschaftlichen Kosten der Naturzerstörung vorgestellt werden, die von der Bundesregierung in Auftrag gegeben wurde.

Die Zahl der vom Aussterben bedrohten Arten hat
Die Zahl der vom Aussterben bedrohten Arten hat vor allem in den vergangenen zehn Jahren zugenommen. Grafik: dpa
Der offizielle Name der Konferenz lautet: 9. Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die biologische Vielfalt. Das Übereinkommen (Convention on Biological Diversity/CBD) wurde auf dem Erdgipfel von Rio de Janeiro 1992 beschlossen. Zusammen mit der Klimarahmenkonvention und der Wüstenkonvention gehört die CBD zu den drei Abkommen von Rio, mit denen sich die Staaten zu einem globalen Umwelt- und Naturschutz verpflichteten.

Völkerrechtlich bindend



Die UN-Naturschutzkonferenz - so der offizielle Titel der Bundesregierung - soll die Weichen stellen für ein völkerrechtlich bindendes Vertragswerk, das dann in zwei Jahren in Japan beschlossen werden könnte. Da Beschlüsse einstimmig getroffen werden müssen, ist mit zähen Verhandlungen zu rechnen. Bisher blieb es meist bei hehren Erklärungen, und auf acht Konferenzen gab es nur bescheidene Fortschritte.

Umwelt- und Entwicklungsorganisation fordern zum Handeln auf. Die reicheren Länder müssten endlich ihre finanziellen Verpflichtungen für die beschlossenen Maßnahmen erfüllen, sonst würden ärmere Länder auch weiter Fortschritte blockieren.

Eine genveränderte Sojapflanze in Brasilien.
Eine genveränderte Sojapflanze in Brasilien. Bild: dpa
Vom Erhalt der biologischen Vielfalt (Biodiversität) und ihrer nachhaltigen Nutzung hängt das künftige Leben auf der Erde unmittelbar und entscheidend ab. Die Biodiversität - dazu zählt auch die Agrarvielfalt - umfasst alle Arten von Lebewesen, auch ihre Gene. Sie liefern Rohstoffe, Nahrung, Arzneimittel und sorgen für funktionierende Ökosysteme.

Der alarmierende Artenschwund raube der Menschheit auch die Schlüssel zur Entwicklung lebensrettender Medikamente, warnte das UN-Umweltprogramm (UNEP) in einer Studie. In der Artenvielfalt sei auch eine "medizinische Schatzkiste" für mögliche neue Antibiotika, Schmerzmittel oder Krebsmedikamente verborgen.

Art der Nutzung



Neben dem direkten Schutz der Vielfalt sind auch die Art der Nutzung sowie der Zugang zu genetischen Informationen und ein "gerechter Ausgleich" für Vorteile oder Profite aus diesem Zugang in der Diskussion. Nach den CBD-Regelungen sollen Entwicklungsländer davon profitieren, wenn etwa aus Regenwald-Pflanzen neue Arzneimittel gewonnen werden. Ärmere Länder sind auf den Erhalt der Tier- und Pflanzenvielfalt als Existenzgrundlage angewiesen. Das gilt in besonderem Maße für sogenannte indigene Völker, die bei der CBD ausdrücklich ein Mitspracherecht haben.


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zum Thema

Hintergrund

Konvention über die biologische Vielfalt

Die Konvention über die biologische Vielfalt wurde 1992 auf dem Erdgipfel von Rio de Janeiro vereinbart. Sie hat drei Hauptziele: Die Erhaltung der Artenvielfalt, die nachhaltige Nutzung der Arten mehr...