Das Schweben ist schön
Citroën setzt beim neuen C 5 auf Komfort und Optik - Dienstwagenfahrer im Visier
Mit dem neuen C 5 wagt Citroën den Spagat: Die Franzosen wollen im Revier der Audi- und BMW-Dienstwagenfahrer wildern, ohne die zum Extravaganten neigenden Alt-Fans der Marke vor den Kopf zu stoßen. Es scheint gelungen.
Trotz aller Anleihen verleugnet der C 5 nicht, dass er ein echter Citroën geblieben ist. So ist die Heckscheibe der Limousine beispielsweise nach innen gewölbt, wie einst beim CX. Die Lenkradnabe dreht sich nicht mit, was einen größeren Airbag und eine bessere Bedienung der (vielen) Tasten am Lenkrad ermöglicht. Mit in die Neuzeit gerettet haben die Franzosen das hydro-pneumatische Fahrwerk Hydractiv III, bieten den C 5 aber auch mit Stahlfedern an. Wählen kann der Kunde ferner, ob er lieber französisch-bequem sitzen mag ("Confort") oder straff konturierte "deutsche" Sitze bevorzugt ("Tendance"). Die Zeiger der Rund-Instrumente laufen am Rand; das lässt Platz für Displays in der Mitte. Der C 5 ist außerdem besonders leise und mit fünf Sternen im Euro-NCAP-Crashteste ausgezeichnet. Wer die Ausstattung Navi-Drive ordert, erhält E-Call dazu, ein Notrufsystem, das eine SMS höchster Priorität an ein Call-Center schickt, sobald ein Airbag auslöst. Ist der Fahrer des Wagens nicht ansprechbar, lösen die Service-Leute Alarm aus, dirigieren die Retter punktgenau zum Unfallwagen. Den C 5 gibt es in vier Ausstattungsvarianten und mit sieben Motorsierungen. Basis ist der 1,8-Liter-Benziner mit 125 PS, der als "Style" 21 990 Euro kostet. Der Kombi Tourer kostet 1100 Euro mehr. Die beiden weiteren Benziner leisten 140 und 211 PS, die Diesel bringen es auf 109 PS, 136 PS, 170 PS bzw. 204 PS.
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