Kombi für Familientransport
Hyundai punktet mit dem i30cw - Bis zu 3500 Euro weniger als der Wettbewerb
Kompakte Kombis sind im Kommen. Das jüngste Mitglied der Hyundai-Familie nimmt etablierte Wettbewerber wie VW Golf Variant oder Opel Astra Caravan voll ins Visier. Zur Markteinführung kommt der knapp 4,50 Meter lange i30cw mit vier aus der Schrägheck-Limousine bereits bekannten Motoren.
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| Der Hyundai i30cw. (Bild: Werksfoto) |
Mit einem Ladevolumen von 415 bis 1395 Liter fasst der Fünftürer aber deutlich weniger Gepäck. Selbst das Schwestermodell Kia Ceed hat trotz ähnlicher Abmessungen deutlich mehr Platz für Einkäufe und Reisegepäck. Dafür kann der Hyundai-Kombi mit einem großzügigen Raumangebot für die Fondpassagieren aufwarten - fühlbar mehr Platz bieten auch andere kleine Lifestyle-Laster nicht.
Dazu kann der Koreaner mit einer Serienausstattung punkten, die bereits in der Basisversion manuelle Klimaanlage, Audiosystem mit MP3-Anschlüssen, sechs Airbags und aktive Kopfstützen umfasst. Damit wird sie dem gehobenen Komfort-Anspruch der Marke gerecht. Überzeugend ist auch die Qualität der im Innenraum verwendeten Stoffe und Materialien, die fast gleichauf mit den Besten des Segments sind.
Der Kombi gibt sich ähnlich agil wie die Limousine, sogar bei Beladung und flotter Kurvenfahrt bereitet der Familienfrachter immer Freude. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sogar im Fond die kombitypischen höheren Fahrgeräusche kaum wahrnehmbar sind. Außerdem sind Federung und Sitze weniger straff abgestimmt als etwa im Kia Ceed oder VW Golf, besonders für die hinten sitzenden Passagiere ist das bei Bodenwellen und schlechten Fahrbahnen ein deutlicher Komfortvorteil.
Bei gelassener Fahrweise haben auch die kleineren Benzin- und Dieselmotoren mit dem voll beladen fast zwei Tonnen schweren Familientransporter keine Schwierigkeiten. Dagegen verwandelt der 140 PS starke Diesel den sonst eher biederen Hyundai fast schon in einen heißen Kompakten, so flott zeigt sich der über 200 km/h schnelle Kombi in Antritt und Sprinttalent. Spaß beim Schalten vermittelt dazu ein Sechsgang-Getriebe.
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