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Kompakte Kombis sind im Kommen. Das jüngste Mitglied der Hyundai-Familie nimmt etablierte Wettbewerber wie VW Golf Variant oder Opel Astra Caravan voll ins Visier. Zur Markteinführung kommt der knapp 4,50 Meter lange i30cw mit vier aus der Schrägheck-Limousine bereits bekannten Motoren.
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Eltern sollten für ihren Nachwuchs nicht die Alleinunterhalter spielen
Die Puppenstube ist doof, malen auch - und mit Autos zu spielen macht keinen Spaß. "Mama, mir ist langweilig", quakt der Dreikäsehoch. So lange, bis sich die Mutter rührt...
Dann beginnt das elterliche Hirn zu arbeiten und präsentiert neue Vorschläge: Mit der Eisenbahn spielen, kneten oder ein Buch anschauen. Wenn das nicht hilft, erbarmt sich die Mutter und geht auf den Spielplatz oder schaltet - möchte sie ihre Ruhe haben - den Fernseher an. Falsch!
Experten raten von einer Rund-um-Unterhaltung ab. Denn Kinder müssen sich langweilen und lernen, dieses Gefühl allein zu überwinden. Langeweile ist ein ganz normales Gefühl.
"Sie hilft uns, zu verstehen, wenn ein Spiel keine neuen Reize mehr bringt und nichts mehr gelernt werden kann. Sie fordert dazu auf, Neues zu entdecken", erklärt Joachim Bensel von der Forschungsgruppe Verhaltensbiologie des Menschen.
Oft schließe sich an ein intensives Spiel eine Phase des ungerichteten Suchens an. Die Kinder laufen ziellos umher, nehmen Sachen in die Hand oder starren in die Luft. In dieser Phase können sie wenig mit sich anfangen. Die Folge ist ein missgelauntes "Mir ist langweilig!". Stehen Mutter und Vater dann sofort zur Stelle, gewöhnt sich das Kind daran.
Eltern sollten für ihren Nachwuchs nicht die Alleinunterhalter spielen
Joachim Bensel warnt davor, den Fernseher als Unterhalter einzusetzen: " Kinder werden sich dann nämlich immer zwangsläufig vor den Fernseher setzen, wenn ihm langweilig ist."
Statt nach schnellen Lösungen zu suchen, sollten sich Eltern zurückhalten - auch wenn Sohn oder Tochter herumnörgeln.
"Das Kind wird sonst auch in Zukunft, wenn ihm langweilig ist, so lange nerven, bis es bespielt wird", erklärt Bensel. Und so lernt es nicht, eigene Ideen zu entwickeln.
Dabei sind die oft die besten: "Wenn einem so schrecklich langweilig war, dass man es kaum noch aushält, dann denkt man irgendwann ganz lange nach. Bis einem was einfällt", zitiert die Münchner Autorin Andrea Bischoff eine Gruppe Kinder.
"Oft kommen super Spiele heraus, die wir noch ganz oft spielen." Genau darauf kommt es an. "Die Kinder erleben, dass sie sich selbst von dem Gefühl der Langeweile befreien können", sagt Bensel. Solche Kinder könnten sich auch später gut mal selbst beschäftigen.
Eltern sollten für ihren Nachwuchs nicht die Alleinunterhalter spielen
Zurückhaltung heißt aber nicht, dass Eltern ihre Kinder in Momenten der Langeweile allein lassen sollen. Eine Möglichkeit ist, dem Kind etwas anzubieten, womit es vielseitig spielen kann - etwa verschiedene Pappkartons. Sinnvoll sei auch, gemeinsam zu überlegen, was Sohn oder Tochter als nächstes machen können.
Ein mit Spielzeug vollgestopftes Zimmer bewahrt Kinder übrigens nicht vor Langeweile. Im Gegenteil: "Hat ein Kind viel Spielzeug, kann es sich schlecht entscheiden, womit es spielen will", so die Experten.
Das einzelne Spielzeug werde schnell uninteressant. "Das Kind beschäftigt sich drei Minuten damit, dann greift es zum nächsten."
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