Kaprun
Feinster Powder, abgedrehte Jumps
"3000 Meter über den Dingen" am Kitzsteinhorn ist für Wintersportler genügend Platz zum Austoben
Kaprun. Für Mecky ist es „a lässigs Hangerl“, die Abfahrt zwischen den Liften, hinab Richtung Langwiedboden. „Nichts Besonderes, aber viele merken einfach nicht, dass es hier feinsten, noch unberührten Powder gibt“, sagt der 42-jährige Skilehrer. Mehrmals am Tag biegt er deswegen mit seiner Gruppe von den präparierten Pisten am Kitzsteinhorn ab.
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| Tief verschneit und mit strahlendem Sonnenschein - so präsentierte sich das Kitzsteinhorn zum Saison-Opening Mitte November. Bild: Eger |
Kaum Wartezeiten
Aber warten müssen die 7000 Opening-Gäste nicht. Die beiden Gletscherjets schaufeln ab Tal einiges weg. Nur oben am Alpincenter auf 2452 Metern staut sich der Verkehr wenige Minuten. "Wir arbeiten natürlich ständig dran, dass alles optimal läuft", verspricht der Direktor der Gletscherbahnen Kaprun, Peter Präauer.
Unbegrenzte Möglichkeiten
Das Kitzsteinhorn ist das einzige Gletscherskigebiet im Bundesland Salzburg. Zwischen 13 Abfahrten auf 40 Kilometern Pisten, hinauf bis auf 3029 Meter Höhe, haben Skifahrer und Snowboarder die Wahl. In drei Funparks - der größte hat eine Fläche von 30 000 Quadratmetern - können sich Boarder und Skifahrer austoben. Zusammen mit der Schmittenhöhe in Zell am See (757 bis 2000 Meter) bilden Kaprun/Kitzsteinhorn die "Europa Sportregion" mit einem einheitlichen Skipass, der für 55 Seilbahnen (136 Pistenkilometer) gültig ist. Die Tageskarte kostet in der Hauptsaison 38,50 Euro für Erwachsene und 19 Euro für Kinder, der Sechs-Tage- Skipass 184 beziehungsweise 92 Euro.
Anfragen und Buchung:
Europa Sportregion Zell am See - Kaprun
Brucker Bundesstraße 1a
A-5700 Zell am See
Telefon: 0043/6542/7700
E-Mail-Adresse: welcome@europasportregion.info.
Weitere Informationen im Internet:
www.europasportregion.info
Immer im Blick, so Präauer, habe man natürlich die Umwelt. Von einem Klimawandel will der Direktor nicht sprechen. "Das Eis ist noch bis zu 100 Meter dick. Auch unsere Ururenkel werden hier noch Ski fahren." Aber mehr als die momentan 55 Kilometer Pisten werden es nicht. "Wir bauen neuere, bequemere Lifte, Neuerschließungen gibt es nicht."
Sogar für Profi Mecky ist das Angebot "3000 Meter über den Dingen" der Wahnsinn. "Die Pisten bieten alles: leichte, mittlere und schwere Abfahrten. Und die Boarder haben einen Hammer-Boarderpark." 30 000 Quadratmeter mit Obstacles, Pipes, Lines und Kicker sind immer top in Schuss und animieren Snowboarder und Free-Skier zu abgedrehten Jumps und Figuren.
Ab Alpincenter gefahrlos
"Tja, und nicht zu vergessen die Tiefschneeabfahrten", sagt Mecky. Während man von der Gipfelstation bis zum Alpincenter nicht ohne Skilehrer abseits unterwegs sein sollte, ist das unterhalb gefahrlos möglich. "Keine Gletscherspalten, so gut wie keine Lawinengefahr. Einfach ein lässigs Hangerl nach dem anderen", grinst der 42-Jährige, biegt in den Tiefschnee ab und wirbelt mit seinen Carvern jede Menge frischen Powder auf.
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